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Die perfekten Gartenmöbel für den eigenen Garten

Wer einen eigenen Garten sein Eigen nennt, darf sich wirklich glücklich schätzen. Ein Garten ist ein wunderbares Refugium für das Wochenende nach einer stressigen Arbeitswoche und der perfekte Ort, einen Abend bei einem Glas Wein ausklingen zu lassen. Ein Garten bietet die Kulisse für gemütliche Grillabende und rauschende Sommerfeste; und mit etwas Geschick und Fleiß liefert ein Garten uns in den warmen Monaten frisches Obst, Gemüse und Kräuter. Und für viele, die nicht verreisen können oder wollen, ist der eigene Garten der Ort, an dem sie einen entspannten, aber doch erlebnisreichen Urlaub verbringen. Mehr als genug Gründe, sich den Garten so schön, an­ge­nehm, aber auch so praktisch wie möglich zu gestalten. Dieser Artikel gibt dazu die wichtigsten Tipps.

Die perfekten GartenmöbelFoto: pixabay © com Blende12 Viele setzen in ihrem Garten auf die klassische Sitzecke.


Was ist bei der Anschaffung von Gartenmöbeln zu beachten?

Sobald es draußen warm genug ist, verlegen viele ihren Hauptwohnraum vom Wohnzimmer in den Garten. Und wie im Wohnzimmer möchte sich doch jeder im Garten auf der Terrasse so richtig wohlfühlen. Und dazu gehören nun einmal die richtigen Möbel im Garten. Aber welche sind die richtigen? Welche Materialien sind geeignet, welche Möbel passen am besten zum Gartenbesitzer? Denn nicht nur der Preis, sondern unter anderem Größe, Design und Pflegeaufwand sind entscheidend bei der Auswahl der richtigen Gartenmöbel.


Tipp 1: die richtigen Vorbereitungen

Bevor es an den Kauf geht, sollte jeder Gartenbesitzer wissen, wie viel Platz er für die neuen Gartenmöbel zur Verfügung hat. Schließlich hat nicht jeder einen großen Garten. Aber auch kleine Gärten und Terrassen sind mit guter Planung und etwas Geschick ideal nutzbar. Das A & O vor dem Möbelkauf ist das sorgfältige Ausmessen. Wichtig ist, dabei auch den Spielraum zu bedenken, in dem die Möbel bewegt werden müssen. Beispiel: Um einen Stuhl vom Esstisch zurückzuschieben, werden nach hinten etwa 75 Zentimeter zusätzlich benötigt. Das bedeutet, für eine Essecke werden 75 Zentimeter plus Esstisch plus 75 Zentimeter zur anderen Seite benötigt. Wer dies weiß und beherzigt, kann sich schon einmal vor einigen bösen Überraschungen schützen. Weniger Platz als Stühle benötigen Sitzbänke, die überdies mehreren Gästen Platz bieten.


Tipp 2: die passenden Gartenmöbel für Groß und Klein

Bei aller Vielfalt ist nach wie vor der Klassiker unter den Gartenmöbeln der Esstisch mit passenden Stühlen. Hier kann die ganze Familie gemütlich zusammensitzen, und für leckere Grillfeste finden auch noch ein paar Nachbarn und Freunde Platz. In den meisten Fällen lässt sich eine solche Essecke auch mit weiteren Tischen und Stühlen variieren und erweitern. Dabei sollte stets auch bedacht werden, ob Kinder in der Familie sind und was deren besondere Bedürfnisse sind. Die meisten Anbieter haben sowohl feste als auch verstellbare Stühle im Angebot. Für kleine Kinder sind besonders feste Stühle geeignet, da die lieben Kleinen gerne einmal wackeln oder am Stuhl herumrutschen. Hier verhindert ein fester Stuhl Stürze und Unfälle. Erwachsene hingegen be­vor­zu­gen möglicherweise einen verstellbaren Stuhl, um die für sie bequemste Position einstellen bzw. anpassen zu können.


Tipp 3: der Extrakick für Sonnenanbeter

Wer den Garten vor allem zum Relaxen in der Sonne nutzen möchte, kann möglicherweise auf die klassische Essecke verzichten und sich stattdessen eine Lounge zum Entspannen in den Garten holen. Dazu gehören auf jeden Fall eine bequeme Sonnenliege, vielleicht umgeben von ein paar Hockern und Ablagetischen und schönen Pflanzen. Auch eine Hängematte eignet sich perfekt zum Relaxen. Jetzt nur noch ein gutes Buch und einen exotischen Cocktail, und das Urlaubsfeeling ist garantiert!

Gartenmöbel - Chillout-AreaFoto: pixabay © com Counselling Wer denkt bei dieser Chillout-Area noch an weite Reisen?


Tipp 4: das richtige Material

Die Wahl des Materials von Gartenmöbeln sollte nicht nur vom eigenen Geschmack, sondern auch von der Nutzbarkeit und Langlebigkeit bestimmt werden. Hier eine kurze Vorstellung der wichtigsten Materialien:

→ Holz: Holz wirkt besonders natürlich, ist aber oft sehr schwer. Holzmöbel gelten als stabil und robust; sie sollten am besten dreimal pro Jahr geölt werden – im Frühjahr, im Sommer und ein letztes Mal im Herbst vor der Wintereinlagerung.

→ Kunststoff: Gartenmöbel aus Kunststoff sind besonders leicht und derzeit im Trend. Ein weiterer Vorteil von Kunststoff ist, dass er so gut wie nicht gepflegt werden muss.

→ Aluminium: Hierbei handelt es sich um einen echten Allrounder für Gartenmöbel. Es ist sehr leicht, günstig und bedarf keiner speziellen Pflege. Zudem kann Aluminium sich fast allen Stilen gut anpassen. Es passt sowohl in klassische als auch moderne Gärten.

→ Polyrattan: Polyrattan ist ein klassisches Material für Gartenmöbel und erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Rattanmöbel sind leicht,und eignen sich sowohl für den Außen- als auch den Innenbereich. Tische aus Polyrattan werden gerne mit Glaselementen kombiniert, was sie nicht nur optisch aufwertet, sondern auch pflegeleichter macht.

→ Schmiedeeisen: Schmiedeeiserne Gartenmöbel wirken verspielt und passen gut in einen romantischen Garten mit vielen bunten Blumen. Allerdings sind sie recht schwer und daher besonders für Personen geeignet, die ihrem Stil treu bleiben. Schmiedeeisen ist zwar wetterfest, sollte aber zum Schutz vor Rost im Winter innen gelagert werden.

Selbstverständlich lassen sich auch verschiedene Materialien miteinander kombinieren. Aber auch hier gilt „Weniger ist mehr“, von einem allzu bunten Stilmix ist lieber Abstand zu nehmen. Entscheidend ist natürlich immer der persönliche Geschmack.


Tipp 5: die richtige Deko

Allein die Möbel machen einen Garten noch nicht wirklich attraktiv und gemütlich. Die richtige Dekoration spielt für die Atmosphäre draußen ebenso eine große Rolle. Dafür sorgen bei­spiels­wei­se Lichterketten. Beim Kauf sollte jedoch unbedingt darauf geachtet werden, dass diese auch für den Außenbereich geeignet sind. Auch andere Leuchtmittel wie beispielsweise Solarleuchten sorgen für eine anheimelnde, behagliche Atmosphäre nach Sonnenuntergang. Letztere zeichnen sich dazu durch hohe Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit aus.


Tipp 6: nicht an der Qualität sparen!

Sicher sind günstige Angebote, mit denen Gartencenter Jahr für Jahr locken, recht verführerisch. Aber jeder Gartenfreund sollte sich bewusst sein, dass Gartenmöbel viel mehr als Innenmöbel unterschiedlichsten Witterungen ausgesetzt sind. Wer Wert darauf legt, dass die Möbel möglichst viele Sommer überstehen, sollte daher nicht am falschen Ende sparen. Wie in so vielen anderen Bereichen gilt auch hier Qualität vor Quantität.

Timo Peters

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