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So wird richtig gemäht

Tipps für einen schönen Garten

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Mit der richtigen Rasenpflege kann der Garten in neuem Glanz erstrahlen. Manchmal ist es ratsam, den Rasen zu stutzen, manchmal sollte er besser stehen bleiben. Wann genau das Mähen empfehlenswert und was dabei zu beachten ist, verraten folgende Tipps für clevere Gartenliebhaber.

Darum sollte der Rasenmäher zum Einsatz kommen

Natürlich ist es auch möglich, den Rasen in einem Naturgarten ungestutzt wachsen zu lassen. Wer aber im Garten nicht nur auf Ästhetik, sondern auch auf grüne Vitalität Wert legt, sollte regelmäßig schneiden. Im Sommer, Herbst und Winter genügt der Rasenschnitt ca. alle sieben Tage, im Frühjahr sollte der Rasen aber häufiger (beispielsweise alle vier Tage) geschnitten werden.

Die optimale Höhe für jeden Rasen

Wie hoch der Rasen sein soll, wird durch seine Nutzung bestimmt. Dient er als Zierrasen, wird er meist auf einer Höhe von ca. 3 cm gehalten. Mithilfe vom passenden Rasenmäher lässt sich die Schnitthöhe optimal einstellen und rasch zurechtstutzen. Wichtig ist, dass der Rasen mit steigenden Außentemperaturen auch etwas mehr Höhe gewinnen sollte. Beim Zierrasen sind ca. 5 cm in den heißen Sommermonaten empfehlenswert.

Ist der Rasen zu kurz, können die Sonnenstrahlen ihn viel schneller verbrennen, was zur rascheren Austrocknung des Bodens führen kann. Um dies zu vermeiden, einfach 1–2 cm länger stehen lassen und erst wieder bei etwas Abkühlung einkürzen. Wer auf seinem Grundstück Schattenrasen hat, sollte die Halme höher stehen lassen. Empfehlenswert sind ca. sechs Zentimeter, denn so kann das Grün besser Sonnenlicht erhaschen, was gerade im Schatten mit einem kürzeren Rasen deutlich schwieriger wäre. Mit einem Akku-Rasenmäher wird es besonders einfach, auch die häufig unwegsamen Stellen des Schattenrasens optimal auf Höhe zu stutzen. Kein störendes Kabel, das sich in der Hecke verheddert oder entlang der Hauswand gezogen werden muss. Stattdessen ist der Akku-Rasenmäher sofort einsatzbereit und stutzt zuverlässig auf die gewünschte Länge.

Ein gut gepflegter RasenFoto: pixabay.com@Counselling Ein gut gepflegter Rasen sollte nicht allzu kurz sein, vor allem im Sommer.

Tipp: Den jungen Rasen nicht zu früh schneiden

Junger Rasen braucht Zeit, um sich zu entfalten. Neben Ruhe ist ausreichend Wasser besonders wichtig, um auszukeimen und eine gewisse Wuchshöhe zu erreichen. Erst bei ca. 8 cm Gräserhöhe ist es ratsam, den ersten Schnitt vorzunehmen, denn dann entwickeln sich sattes Grün und Dichtheit deutlich besser.

Nasser Rasen: Darum sollte er nicht gemäht werden

Der Rasen benötigt ganz besondere Pflege, wenn er sein sattes Grün behalten soll. Mähen bei nassem Rasen ist nicht empfehlenswert, da sie vor allem nicht gut für den Rasenmäher ist. Durch das nasse Gras verschmieren nicht nur die Messer, sondern lassen sich auch deutlich schwieriger reinigen und stumpfen schneller ab. Manchmal kommt es jedoch vor, dass sich die Nassrasur partout nicht aufschieben lässt. Wer trotz Nässe den Rasen mähen muss, beachtet Folgendes:

  • Die Rasenfläche nicht betreten, da sich das nasse Gras schwer aufrichtet und durch die Messer nicht optimal erfasst werden kann. Stattdessen den Rasenmäher aufsetzen und voranschieben. Damit vor allem der Rücken bei größeren Rasenflächen und der erhöhten Kraftanstrengung bei nassen Rasenflächen nicht leidet, sollte der Körper möglichst aufgerichtet und die Arme leicht gebeugt sein.
  • Schärfere Messer benutzen, da die Nässe die Schärfe deutlich reduzieren kann. Wichtig ist auch, die Messer nach dem Schnitt des nassen Rasens nachzuschärfen, da sie sonst beim nächsten Mal unsaubere Kanten (auch beim trockenen Rasen) verursachen können.
  • Nasser Rasen sollte etwas länger als trockener Rasen sein (ca. 6 cm). Empfehlenswert ist, lieber noch ein zweites Mal zu mähen, wenn der Rasen getrocknet ist.
Rasenroboter – gute Idee oder nicht?

Rasen mähen kann eine äußerst aufwendige Angelegenheit sein. Deshalb greifen immer mehr Gärtner auf intelligente Lösungen zurück. Die Mähroboter sind angesagter denn je und verursachen sogar keinen Lärm. Wie von Geisterhand wird der Rasen auf die gewünschte Größe gestutzt und die Gärtner können sich entspannt zurücklehnen.

Allerdings sind die Roboter nicht unumstritten, denn ohne die richtigen Einstellungen und Begrenzungen, können sie beispielsweise Beete ungewollt kürzen oder Schäden bei Flora und Fauna verursachen. Um das zu verhindern, sollte der Roboter immer optimal für den eigenen Garten eingestellt werden. Das bedeutet die richtige Schnitthöhe, die Begrenzung der Mietfläche und das vorherige Sichten des Rasens, ob sich dort vielleicht nicht doch eine Igelfamilie einquartiert hat.

RasenroboterFoto: pixabay.com@distelAPPArath Er mäht richtig smart: leise, ohne Kabel und auf die exakte Höhe.

Tipps für die richtige Pflege

Nicht nur auf dem Land, sondern auch im urbanen Gebiet werden Gärten immer beliebter. Das Kleingartenwesen in Städten ist an einige Vorgaben gebunden, beispielsweise zur Anbaumöglichkeit von Obst und Gemüse, Pflanzen oder einer Rasenfläche. Damit die richtige Gartenpflege gelingt, sollte jeder die wichtigsten Tipps und Tricks kennen, damit das gewünschte grüne Ergebnis erzielt wird.

1. Fläche erst nach Kanten mähen
Für einen optimalen Rasenschnitt sollten zunächst die Kanten gestutzt werden. Im Anschluss fällt das Mähen der Rasenfläche deutlich einfacher.

2. Mulchmähen als Geheimtipp
Mähen und Düngen in einem Arbeitsschritt. Das können Gartenfreunde mit dem Mulchmäher. Zunächst wird der Rasen gekürzt und die Halme dann ganz kleingeschnitten. Im Anschluss werden sie mit allen wichtigen Nährstoffen wieder zugeführt, sodass das Düngen wegfällt. Auch der Fangkorb bleibt leer und erspart einen Arbeitsschritt.

3. Schnittbreite des Rasenmähers optimal nutzen
Wer möglichst effizient Rasen mähen möchte, sollte die Schnittbreite des Mähers verwenden. Statt im Garten kreuz und quer zu fahren, sind gerade Bahnen optimal geeignet, um die Fläche schnell und vor allem übersichtlich zu bearbeiten.

4. Platttreten vor dem Mähen vermeiden
Muss der Rasen unbedingt gestutzt werden, sollte zuvor niemand darauf gehen. Sind die Halme plattgetreten, lassen sie sich nicht gut stutzen. Bis sie sich aufgerichtet haben, kann es längere Zeit dauern. Deshalb am besten nicht vor dem Mähen auf dem Rasen laufen, um eine optimale Schnittleistung zu gewährleisten.

Wie ist das eigentlich: Ist Rasenmähen immer erlaubt?

In vielen Kleingartenvereinen gibt es strenge Regeln, wann und wie der Rasen gemäht werden darf. Das Gesetz ist hier eindeutig und basiert auf der Rasenmäherlärmverordnung. Grundsätzlich darf sonn- und feiertags kein Rasen gemäht werden. An den übrigen Tagen ist das Mähen – sofern es keine andere Lärmschutzverordnung gibt – zwischen 07:00 und 20:00 Uhr erlaubt, allerdings nur unter Einhaltung der Mittagsruhe zwischen 13:00 und 15:00 Uhr.

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