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Thema: Pilze an Obstbäumen  (Gelesen 11,143 mal)

Wolgang Koch

  • Gast
Pilze an Obstbäumen
« am: 24. Februar 2002, 18:17:00 »
Mein Birnen-und Äpfelbäume (Buschbäume) sehen an Stämmen und Ästen mehr und mehr vermoost aus. Das zieht sich bis in kleine Verästelungen hin. Was kann ich dagegen tun, wer haz einen Tipp?

B.Dettmar

  • Gast
Re : Pilze an Obstbäumen
« Antwort #1 am: 25. Februar 2002, 10:09:00 »
Werter Gartenfreund Koch !
Zuerst gilt es einmal abzuklären ob Sie nun Pilze (wie in der Überschrift) oder Moos (wie im Text) an Ihren Bäumen haben.
Danach dann mehr.
Herzlche Grüße B.Dettmar

Helga

  • Gast
Re : Pilze an Obstbäumen
« Antwort #2 am: 25. Februar 2002, 19:41:00 »
Da ich ein ähnliches Problem habe (2-3-Faust-große Wucherungen am Apfelbaumstamm, wie lange schon = unbekannt, haben den Garten / Baum vor einem Jahr übernommen), würde mich interessieren, wie ich dies am besten abklären kann. D.h. wie unterscheidet man eine Pilzkrankheit von Moos?

B.Dettmar

  • Gast
Re : Pilze an Obstbäumen
« Antwort #3 am: 26. Februar 2002, 11:53:00 »
Werte Gartenfreundin Helga !
Pilze sind vielgestaltige Induvidien. Es geht z.B. von für das blose Auge unsichtbaren Pilzen wie Penicilin oder Fuß- bzw. Nagelpilzen bis zu den großen Speisepilzen ect. und den Baumpilzen.
Für das Auge sichtbar an Bäumen und Sträuchern wäre am Holz hauptsächlich die Rotpustelkrankheit mit vielen kleinen roten Pusteln am Holz, vorwiegend an Kiefern kleinere dachformige gelbliche Pilze und große darchförmige Pilze an Stämmen und Starken Ästen - wie wir sie doch recht oft im Wald sehen. Moose, Flechten und Algen sind immer grün in den verschiedensten Schattierungen. Moose und Flechten sind dicker bzw. mehr oder weniger polsterbildend; Algen bilden einen dünnen Belag.
Dies ist zwar alles sehr vereinfacht dargestellt; aber es soll ja für den Laien verständlich und kurz gefasst sein.
Moose, Flechten und Algen stellen für die Bäume kein Problem dar und kommen in feuchten Lagen sehr oft vor. Oft sind sie auch auf mangelnde Baumpflege zurückzuführen. Unsere Großeltern bürsteten bezw. schabten noch lockere Rindenteile von den Stämmen bzw. versahen im Winter die Stämme mit Baumanstrichen (auch gegen Frostrisse). Wer macht das heute schon noch.
Nun schrieben Sie ja von harten Kubbeln. Das könnte auch eine verwallung nach einer Beschädigung sein und stellt kein Problem dar.
Probleme bereiten aber die Pilze. In der Regel müssen die Bäume dann gerodet werden, da sie sonst schhwächelnde andere Bäume anstecken können. Lassen sich diese - nun sagen wir mal ganz einfach Wuchereungen - relativ einfach ablösen so gehen Sie damit doch einmal in eine nahegelegene Baumschule, einen guten Gartenfachmarkt, zum Pflanzschutz- oder Umweltamt. Ich nehme an. daß man Ihnen dort sicher helfen kann wenn man sich das Problem ansehen kann.
Ich hoffe aber trotzdem Ihnen zumindest weitergeholfen zu haben.
Mit freundlichen Grüßen B.Dettamr

Wolgang Koch

  • Gast
Re : Pilze an Obstbäumen
« Antwort #4 am: 26. Februar 2002, 18:07:00 »
Werter Gartenfreund Dettmar,

Dank für Ihre Zuschrift. Ich weiß es nicht ob es Pilz oder Moosbewuchs ist

MfG.  W.Koch

B.Dettmar

  • Gast
Re : Pilze an Obstbäumen
« Antwort #5 am: 27. Februar 2002, 10:31:00 »
Werter Gartenfreund Koch !
Da Sie Probleme in der Unterscheidung von Moosen und Pilzen haben so lesen Sie doch  meine Antwort an die Gartenfreundin Helga, die sich an unseren Dialog angehängt hat und mit gleichen Problemen geplagt ist.
Herzlichst B.Dettmar

Wolfgang Koch

  • Gast
Re : Pilze an Obstbäumen
« Antwort #6 am: 27. Februar 2002, 18:25:00 »
Sehr geehrter Herr Dettmar,

so wie es schlildern sind es Moose, Flechten und Algen. Auf Pilze war ich durch meinen Nachbarn gekommen.
Abbürsten kann ich das nicht, weil es bis in kleinste Verästelungen geht. Ich habe auch den Eindruck, das kleinere Äste dadurch absterben.
Was kann ich denn zum einstreichen nehmen, Kalkbrühe?

MfG. W. Koch

B.Dettmar

  • Gast
Re : Pilze an Obstbäumen
« Antwort #7 am: 28. Februar 2002, 10:45:00 »
Werter Gartenfreund Koch !
Es ist immer schwierig einen Schaden/Schädling/Krankheit zu beurterilen wenn man sie nicht sieht. Auf absterbenden Holz siedeln sich sehr gern Moose und Algen an wobei sie nicht die Ursache des Absterbens sind..
Um nun ganz sicher zu gehen rate ich Ihnen folgendes: schneiden Sie ca. 30cm eines Astes ab und gehen Sie damit zu einem Pflanzenschutzamt (Adresse beim zuständigen Umweltamt), zu einer ortsansässigen guten Baumschule (Baumarkt können Sie in der Regel vergessen) oder Sie schicken die Probe zur Beurteilung ein. Ich selbst arbeite in solchen Fällen - da ich die naturgemäße Richtung vertrete -  immer mit der Fa. Neudorff zusammen. Hier gleich noch die Adresse: Neudorff GmbH KG, Postfach 1209, 31857 Emmerthal
Herzlichst B.Dettmar

 

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