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Thema: Mistelansiedlung  (Gelesen 9,835 mal)

Stefan Dreisbach

  • Gast
Mistelansiedlung
« am: 05. Februar 2004, 17:35:00 »
Hallo,<br />
ich habe vor in meinen Obstbäumen einige Mistelpflanzen<br />
anzusiedeln.<br />
Wer kann mir Mistelsamen(oder Beeren) verkaufen und<br />
mir ein paar Tips bei der Ausführung geben.<br />
Jetzt schon vielen Dank<br />
Gruß aus dem Mistellosen Siegerland

Ihr Gartenprofi

  • Gast
Re : Mistelansiedlung
« Antwort #1 am: 09. Februar 2004, 11:15:00 »
Werter Gartenfreund Dreisbach !<br />
<br />
In meiner 50jährigen Gartenpraxis ist es mir noch nicht untergekommen, daß jemand Misteln anziehen möchte. Aber trotzdem ! wenn Sie es möchten schicke ich Ihnen gern Mistelbeeren zur Ansiedelung. Es ist nur die Frage ob das so ohne weiteres klappt. Die Mistelsamen werden nämlich mit dem Kot von Vögeln (meistens Drosseln und Amseln) abgesetzt und es kann sein, daß sie im Vogelkörper eine Vorbehandlung durchmachen.<br />
Mailen Sie mir unter Gartenfachde@aol.com Ihre Adresse und ich schicke Ihnen einige Beeren zu. Es dauert nur etwas,da ich jetzt für einige Tage zu Schulungen unterwegs bin.  Schneiden Sie die Beeren leicht an, damit der darin enthaltene Leim für eine Haftung auf den Ästen sorgen kann.<br />
Viel Erfolg wünscht Ihr Gartenprofi

Sara Butterweck

  • Gast
Re : Mistelansiedlung
« Antwort #2 am: 18. Februar 2004, 12:46:00 »
Hallo!<br />
Ich habe mal in einer Zeitschrift gelesen, dass man die Rinde des Baumes, auf dem die Mistel wachsen soll, leicht anritzten soll ( T-fömig) und vorsichtig aufklappen. Dann drückt man die Samen aus der Frucht in den Schlitz, klappt die Rinde wieder drüber und wickelt etwas Jute als Verband drum. Dann nur Glück und etwas abwarten....<br />
Viel Erfolg!<br />
Sara Butterweck

Andreas

  • Gast
Re : Mistelansiedlung
« Antwort #3 am: 19. Februar 2004, 15:16:00 »
Moin,<br />
<br />
Misteln interessieren mich auch sehr, da ich mich allgemein mit traditionellen "Zauberkräutern" befasse (und - auch - dafür vergangenes Jahr einen Kleingarten pachtete. <br />
In meinem Garten habe ich zwei recht kräftige Apfelbäume. Wie sehr zehrt die Mistel denn an der Substanz des Baumes? Darf ich auch mit Mistel noch mit Apfelernten rechnen? Und, falls die Mistel überhand nimmt - werde ich (bzw. mein Apfelbaum) den Parasiten notfalls wieder los?<br />
Wenn das soweit harmlos ist, dann würde ich diese Sonderkultur auch gern einmal probieren.<br />
<br />
Schönen Gruß und Dank für Antwort<br />
<br />
Andreas

sarah

  • Gast
Re : Mistelansiedlung
« Antwort #4 am: 15. Juli 2004, 06:00:00 »
Hallo Andreas,<br />
ich lese gerade durch<br />
Zufall, daß Du Dich sehr für "Zauberpflanzen" <br />
interessiest. Was hast Du für Erfahrungen damitgemacht? Ich würde auch gern welche in meinem Kleingarten ziehen und pflegen.<br />
Wie reagieren die anderen Gartenmitglieder? Meist sind Ihnen ja außergewäöhnliche Pflanzen höchst supekt.<br />
Bitte, teile mir weiteres mit.<br />
<br />
viele Grüße<br />
Sarah

Andreas

  • Gast
Re : Mistelansiedlung
« Antwort #5 am: 16. Juli 2004, 23:16:00 »
Moin,<br />
<br />
viel Erfahrung habe ich mit der Zauberkräuterei noch nicht. Es ist mein erstes Jahr im Garten.<br />
<br />
Mit den Nachbarn gab es noch keine Probleme. Die "speziellen" Sachen habe ich aber auch nicht unbedingt an den Zaun gepflanzt, wegen der Kinder.<br />
<br />
Und sonst? Was sollte stören?<br />
<br />
Andreas

sarah

  • Gast
Re : Mistelansiedlung
« Antwort #6 am: 17. Juli 2004, 20:19:00 »
hallo,<br />
werde ich auch versuchen. Zumal man der Mistel ja tolle Heilerfolge zuschreibt. Sie soll ja das Immunsystem stärken. Das brauchen wir ja auch, wenn wir unseren Garten weiterhin  so  bewirtschaften wollen.<br />
Also, Nur zu..<br />
<br />
viele Grüße<br />
Sarah

 

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