großer Freisitz

Begonnen von Karl, 29. Dezember 2007, 06:41:00

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Lutz

...und ich habe dir recht gegeben, dir mit vielen (vielleicht wieder einmal zu vielen) Worten den Rücken gestärkt und die Argumente "der anderen" -naja- zumindest versucht, zu hinterfragen.

Gruß Lutz



Uwe

Hallo Lutz

Als ich geschrieben habe das ich dein Beitrag nicht richtig verstehe, war in keinsterweise Böse gemeint. Nun habe ich dein Beitrag verstanden. Tut mir leid aber abundzu bin ich ein bischen Begriffstutzig.

Gruß Uwe

Eckhard

Lieber Lutz, liebe Gärtner,

Der letzte Satz bei Lutz ist der Neuanfang aber wie?

Wenn ein Neupächter den Pachtvertrag unterschreibt müssen gleichzeitig schriftlich  die Knackpunkte, auf die es ankommt  (Bewirtschaftungsregeln, Lauben größe, Gemeinschaftsarbeit) erklärt werden und auf die Folgen verbindlich hingewiesen werden:
z B: Wenn dort etwas missachtet wird, muß jetzt schon der Pächter wissen, was konkret auf ihn zukommt ( zB wenn nach einmal Mahnen nicht korrigiert wird, erfolgt die Kündigung zum Jahresende).
Das Ganze wirkt aber nur, wenn es der Vorstand dann auch macht.
Die hier konkret behandelten Fälle zeigen t immer wieder Versäumnisse in Sachen zeitnahem Handeln bei den Vorständen.

Wenn so die Neupächter ,,behandelt" werden, ergibt sich automatisch die Frage:" Wieso darf der Nachbar, der 30 Jahre da ist, seine Laube übergroß bis an sein Lebensende behalten?"
In der Tat hat dann ein Neupächter, der sich einen zu großen überdachten Freisitz baut und deshalb  -weil er starrsinnig ist – gekündigt wird, vor Gericht (er wird dort sicher zum Rückbau gezwungen) im Gegenzug verlangen, dass alle anderen übergroßen Freisitze in der Anlage gleichbehandeln werden. Das Gericht wird dann , das ist sehr sicher -  den Verein eben dazu auffordern.
Um das zu vermeiden handeln eben viele Vereine so wie oben beschrieben – Rückbau erst bei Pachtende.
Womit der vernünftige Weg , den Lutz mit seinem letzten Satz beschrieb wieder zu Ende wäre.

Mit freundlichen Grüßen
 eckhard

P.S. Die Beiträge in diesem Forum sind m E ein positives Beispiel für eine Diskussion, die so geführt in die Vereine gehört, als Öffentlichkeitsarbeit.
Das, was in den Nachbar-Foren so plätschert......... na, ja


Eckhard

Dieses Thema ,,Größe der Bauten" ist aktuell:
...heute laß ich im Regionalteil SH des ,,Gartenfreund ,,.
Mein Verein schrieb dort:

,, Der Kreisverband hat uns ange¬schrieben und verweist darauf, dass Bauten, auch Veränderungen, drin¬gend angemeldet werden müssen. Andernfalls müssen nicht angemel¬dete Bauten bei Aufgabe des Gar¬tens abgerissen werden, was zu erheblichen Kosten führen kann."

heißt dass, wenn ich jetzt nicht meine Schwarzbauten anmelde, habe ich Bestandschutz solange ich den Garten habe? Ist ja toll, nach meinem Tod interessiert mich das ja sowieso nicht mehr!


Im Landesverbandsteil las ich:

,,,Liebe Gartenfreunde,
jetzt hat sich der Wechsel inner¬halb des Vorstandes und der Mit¬arbeiter-Riege endgültig vollzo¬gen. Das ist für uns, den neuen Vorstand ,die Gelegenheit, die Din¬ge anzufassen, von denen wir mei¬nen,  dass sie wichtig sind und lei¬der in der Vergangenheit zu kurz gekommen sind.
Ein wichtiger Punkt ist die Schu¬lung unserer Kreisverbandsvor¬stände. Mit der Hoffnung und der Bitte die dort gesehenen und ge¬hörten Informationen auch an die Vereinsvorstände weiterzugeben. Diese Art der Informationsver¬mittlung wird nicht in einer,,hoch¬wissenschaftlichen" Form ange¬boten, sondern so, dass sie für je¬den verständlich ist. Ziel ist, dass
alle auf den gleichen Wissens¬stand kommen.
Es ist geplant zwei Vorstände¬schulungen im Jahr anzubieten.
Jeder teilnehmende Kreisverband erhält ein Zertifikat als Nachweis, dass er an Fortbildungsmaßnah¬men des Landesverbandes teilge¬nommen hat. Für die Fachberater ist dieses System schon einge¬führt.
Da es eine Änderung in der Überprüfbarkeit der kleingärtne¬rischen Gemeinnützigkeit gibt ,ist es unter anderem auch sehr wich¬tig nachzuweisen, dass die Ver¬eine, die Kreisverbände und der Landesverband ihren Verpflich¬tungen nachkommen und ihre Mit¬glieder schulen.
Daher wird diesmal der Lan¬desverband eine Schulung für die Kreis- und Vereinsvorstände durchführen, damit gewährleistet ist, dass bei diesem wichtigen
Thema alle 200 angeschlossenen Kleingartenvorstände und auch die 15 Kreisverbandsvorstände informiert sind. Das Hauptthema dieser Schulung: ,,Kleingärtneri¬sche und steuerliche Gemeinnüt¬zigkeit".
Da rund 700 Personen zusam¬men kommen werden, wird die Schulung auf drei Termine (Janu¬ar, Februar und März) aufgeteilt. Die Vereins- und Kreisvorstände erhalten rechtzeitig eine Einla¬dung, in der Ort, Datum und Zeit angegeben sein werden.
Wir können nur an alle Vorstän¬de appellieren zu dieser Schulung zu kommen."

Jahrzehntelang passiert gar nichts. Jetzt überschlagen sie sich (sehr kurze Vorbereitungszeit).  
Zu hoffen ist nur, dass da was Vernünftiges herauskommt. 700 Einladungen –ne Menge Spesen und das ist in der Form noch nicht durchgeführt worden (von Festen mal abgesehen). Ich wundere mich auch, warum man nicht das Internet (jeder Vorstand wird doch wohl einen PC privat zugänglich haben) dafür nutzt, oder soll da wieder  der Pächter nicht mitlesen dürfen?.
o propos internet – Unser Dr Franke aus Berlin schreibt schön in der  letzten Ausgabe über Öffentlichkeitsarbeit. Im gleichen Blatt steht auch eine Anzeige des BDG und wirbt mit publikationen zum downloaden. Nur, wenn man dann die letzte P. zum Thema Recht im Kleingarten  ansehen will: ,,...steht als download nicht zur Verfügung"  -  Toll, diese Öfentlichkeitsarbeit!

gruß eckhard



Lutz

Hallo Eckhard,

Zu wünschen wäre es ja, daß Deine Hoffnungen nicht betrogen werden. Jedoch kann es auch leicht sein, daß es nur um vorzeigbare Zertifikate geht. Augenwischerei pur also. Die Begründung findest du bereits im Text:
"Da es eine Änderung in der Überprüfbarkeit der kleingärtnerischen Gemeinnützigkeit gibt,ist es...sehr wichtig nachzuweisen, dass die Vereine...ihren Verpflichtungen nachkommen und ihre Mitglieder schulen."
Nichts da von Einsicht in die Notwendigkeit!
Zudem scheint der Weg, der beschritten wird, ziemlich flach. "...Schulung unserer Kreisverbandsvorstände. Mit der Hoffnung und der Bitte die dort gesehenen und gehörten Informationen auch an die Vereinsvorstände weiterzugeben." bedeutet in der Praxis, jeder pickt sich aus den "Informationen" sein Lieblingsthema raus und kann dies dann knallhart, weil frisch geschult und mit Rückendeckung "von oben" an den Mann bringen. Kann gut oder nach hinten los gehen... je nach Persönlichkeit. Beim ersten angekündigten Thema „Kleingärtnerische und steuerliche Gemeinnützigkeit" wird die 1/3 Regelung, der gute Kulturzustand, dauerhaftes Wohnen und das Thema Waldbäume als "Ergebnis" auf die Kleingärtner nieder gehen. In den Vorständen selbst wird sich oftmals nichts ändern.
Auch fragt man sich, wieso diese Unverbindlichkeit? Es gibt doch ganz klare Regeln.
Und wieso, wie du auch schon fragst, wird nicht das Internet genutzt? Als notorischer Schwarzseher teile ich natürlich deine Vermutung. Und wenn man 'ne Weile hier mitgelesen hat, wohl auch nicht ganz unbegründet.
Hat eigentlich irgendwer den Eindruck, daß von den Großkopfeten der Eine oder Andere hier mitliest? Sollte doch in den offiziellen Diskursen zu spüren sein.

Deine Einleitung finde ich übrigens ganz phantastisch, zeigt sie doch klar und deutlich, wo die eigentlichen Probleme liegen. Wenn die in den Schulungen vermittelten "Informationen" auch derart sind, dann kann man heut schon ahnen, was daraus folgt.

Mit Grüßen aus Dresden

Lutz

Uwe

Wo sind meine Beträge von 2008

Gruß Uwe

Hans

welche denn,Uwe? Die in diesem Thread? Die sind doch noch da!

Hans

Uwe

Hallo Hans

Dann zähl doch mal die Beiträge nach. Ich zähle nur 29 statt 37 und ab 01.01.2008 habe ich nochmal 2 oder 3 Mal geschrieben.

Gruß Uwe

Hans

Hallo Uwe,

mein Beitrag,den ich nach Dir geschrieben habe, ist auch weg. Muß ein technisches Problem gewesen sein.

Grüße von

Hans

Hans

Hallo Uwe,

bei mir sind es 37 . Meiner vom 11.1. fehlt, und Deinen von heute habe ich nur über die Mailinfo gelesen.
Keine Ahnung was da ist

Hans

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