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Thema: Wasseruhren, Erfahrungen Patronenzähler  (Gelesen 11,856 mal)

witwe bolte

  • Gartenfreund
  • Beiträge: 15
Wasseruhren, Erfahrungen Patronenzähler
« am: 28. Februar 2010, 08:51:50 »
Wasseruhren, Erfahrungen Patronenzähler

Guten Tag an die Forenmitglieder,
die Wasserversorgung in unsere Kolonie teilt sich auf in das sog. Winterwasser, frostfrei verlegt und das normale Sommerwasser. Das soll bedeuten, wer wollte, der konnte sich eine frostfreie Wasserleitung in seine Laube, sein Haus legen lassen. Wer sein Grundstück nur als puren Kleingarten nutzt, somit im Winter kein Wasser braucht, der hat nur das Sommerwasser, welches, samt der Wasseruhr, nicht frostfrei verlegt ist.

Da weder mir noch den anderen Kolonisten mit Sommerwasser eine frostsichere Wasseruhr bekannt ist, bleibt nichts anderes übrig, sich jeden Herbst, wenn das Sommerwasser abgestellt wurde, an die Wassergrube zu legen und dort die Wasseruhr auszubauen. Eine Arbeit, die mit einigem handwerklichen Können und körperlichem Geschick verbunden ist in der Handhabung von Maulschlüsseln und einer Rohrzange.  Und nicht zuletzt der Wiedereinbau, die Uhr wieder zwischen die beiden Anschlüsse zu klemmen und festzuschrauben, so richtig Spaß macht das nicht, zumal die beiden Dichtungen natürlich immer verschwunden sind oder beim Einbau sich weigern an ihrem Platz zu bleiben, was ich verstehen kann, wer von uns will sich schon zwischen zwei Metallflächen mit Gewalt einklemmen lassen? ;D

Weiter oben die Werbung im Forum, aber auch bei ebay, dort stößt man auf diese Wasserzähler, bei denen man das Gehäuse in der Leitung zwischengeschraubt lassen kann und nur das Zählwerk zum Winter hin herauszuschrauben braucht. Das Wiedereinsetzen der Patrone im Frühjahr, das scheint mir auch sehr bequem zu sein.

Meine Frage ist, hat hier schon jemand Erfahrungen mit einem solchen Patronenzähler im Außenbereich, als Zähler für den Individualverbrauch gemacht? Ein Prinzip, welches einem das lästige Wechseln der gesamten Wasseruhr zu ersparen scheint. Um einen kleinen Bericht wäre ich dankbar.

Gruß
witwe bolte

ringelblume

  • Gartenfreund
  • Beiträge: 1
Re:Wasseruhren, Erfahrungen Patronenzähler
« Antwort #1 am: 28. Februar 2010, 14:17:32 »
hallo,leider kann ich dir zu den zählern nichts sagen!
wir habeb eine ganz normale wasseruhr und die wird auch nicht im winter ausgebaut. im spätherbst wird bei uns das wasser abgestellt und wir entleeren die leitung, dazu haben wir noch ein kleines ablassventiel neben der uhr. die wasseruhr wird mit etwas fliesgewebe geschützt und das wars dann. wir haben den garten jetzt 6 jahre und unsere wasseruhr ist noch nie kaputtgegangen.

Hans

  • Gartenfreund
  • Beiträge: 70
Re:Wasseruhren, Erfahrungen Patronenzähler
« Antwort #2 am: 28. Februar 2010, 15:59:55 »
Hallo,

Erfahrungen mit Patronenzählern kann ich auch nicht beisteuern, aber wir haben in unserer Anlage beim Neubau des Wassernetzes unter Verwendung der "gewöhnlichen" Wasseruhren von vornherein auf senkrechten Einbau der Zähler geachtet, die im Herbst bei Entleerung des Leitungsnetzes nur "trockengelegt" werden, indem das Wasser durch das Gefälle der Leitungen bis zur tiefsten (= Entleerungs-) Stelle zurückläuft. Wichtig ist dabei, dass sich in dem Zähler kein Kondenswasser halten kann, weshalb alle Ventile darüber und darunter den ganzen Winter über offen bleiben müssen. Auch ein Einpacken der Zähler in Folie etc. ist nicht erforderlich.
Deshalb haben wir mit dem "Selbermach-Gemurkse" einiger Unbelehrbarer kein Problem.

Hans

witwe bolte

  • Gartenfreund
  • Beiträge: 15
Re:Wasseruhren, Erfahrungen Patronenzähler
« Antwort #3 am: 28. Februar 2010, 16:45:19 »
Vielen Dank für die Antworten, Hallo Hans,
soweit ich es mit den Wasseruhren verstanden habe, habt ihr mit dem senkrechten Einbau eine gute Lösung gefunden, die bei der Art des Einbaues in unserer Kolonie nicht mehr möglich ist.

Die Leitungen, einschließlich der Wasseruhren, diese zum Winter hin zu entleeren, das scheint mir nicht das besondere Problem zu sein. Ich persönlich blase mit einer Pressluftflasche die Leitung noch einmal durch. Wenn jedoch danach, unvermeidbar, sich in der Wasseruhr Kondenswasser bildet und anfängt zu frieren, so wie von dir beschrieben, das ist wohl die Hauptursache dafür, das Uhren, sofern sie nicht frostfrei liegen oder nicht ausgebaut werden, oft im Frühjahr mit einem geplatzten Glas ausgewechselt werden müssen.
;)
Ich schlage dir darum ein gemeinsames Geschäftsmodell vor, wir beide entwickeln zusammen eine Wasseruhr mit eine Füllung aus leichtem Öl oder mit Alkohol gefüllt, Flüssigkeiten die in unseren Breiten garantiert nicht einfrieren. Was meinst du dazu, noch einmal in deinem Leben Millionär zu werden, wenn du nicht schon einer bist?
;)
Gruß
witwe bolte

Hans

  • Gartenfreund
  • Beiträge: 70
Re:Wasseruhren, Erfahrungen Patronenzähler
« Antwort #4 am: 01. März 2010, 12:54:44 »
Hallo Witwe Bolte,

der Gedanke, die Zähler mit Glysantin o.ä. zu füllen ist nicht abwegig. Einige tun das bei ihren Wasserpumpen mit Erfolg. Allerdings könnten die Plastikteilchen der billigen Wasseruhren Schaden nehmen. Man weiß es nicht.
Vielleicht probiert es mal einer aus und lässt es uns wissen ?

Grüße von Hans

Dafur

  • Gartenfreund
  • Beiträge: 4
Re: Wasseruhren, Erfahrungen Patronenzähler
« Antwort #5 am: 24. November 2022, 21:11:18 »
Zitat von: witwe bolte am 28. Februar 2010, 08:51:50Wasseruhren, Erfahrungen Patronenzähler

Guten Tag an die Forenmitglieder,
die Wasserversorgung in unsere Kolonie teilt sich auf in das sog. Winterwasser, frostfrei verlegt und das normale Sommerwasser. Das soll bedeuten, wer wollte, der konnte sich eine frostfreie Wasserleitung in seine Laube, sein Haus legen lassen. Wer sein Grundstück nur als puren Kleingarten nutzt, somit im Winter kein Wasser braucht, der hat nur das Sommerwasser, welches, samt der Wasseruhr, nicht frostfrei verlegt ist.

Da weder mir noch den anderen Kolonisten mit Sommerwasser eine frostsichere Wasseruhr bekannt ist, bleibt nichts anderes übrig, sich jeden Herbst, wenn das Sommerwasser abgestellt wurde, an die Wassergrube zu legen und dort die Wasseruhr auszubauen. Eine Arbeit, die mit einigem handwerklichen Können und körperlichem Geschick verbunden ist in der Handhabung von Maulschlüsseln und einer Rohrzange.  Und nicht zuletzt der Wiedereinbau, die Uhr wieder zwischen die beiden Anschlüsse zu klemmen und festzuschrauben, so richtig Spaß macht das nicht, zumal die beiden Dichtungen natürlich immer verschwunden sind oder beim Einbau sich weigern an ihrem Platz zu bleiben, was ich verstehen kann, wer von uns will sich schon zwischen zwei Metallflächen mit Gewalt einklemmen lassen? ;D

Weiter oben die Werbung im Forum, aber auch bei ebay, dort stößt man auf diese Wasserzähler, bei denen man das Gehäuse in der Leitung zwischengeschraubt lassen kann und nur das Zählwerk zum Winter hin herauszuschrauben braucht. Das Wiedereinsetzen der Patrone im Frühjahr, das scheint mir auch sehr bequem zu sein.

Meine Frage ist, hat hier schon jemand Erfahrungen mit einem solchen Patronenzähler im Außenbereich, als Zähler für den Individualverbrauch gemacht? Ein Prinzip, welches einem das lästige Wechseln der gesamten Wasseruhr zu ersparen scheint. Um einen kleinen Bericht wäre ich dankbar.
Übrigens, ich kann auch eine handgetragene Uhr empfehlen. Es stellte sich heraus, dass es nicht so schwierig war, wie ich ursprünglich dachte. Zum Beispiel habe ich hier versace Uhren gefunden und kann jetzt jederzeit eine kaufen. Und es ist eine Uhr von einer wirklich bekannten Marke auf der ganzen Welt. Ich empfehle Ihnen also, diese Informationen im Detail zu lesen und damit hoffentlich anderen zu helfen.
Gruß
witwe bolte
Vielen Dank für diese wichtigen Informationen, ich habe sie zur Kenntnis genommen.

 

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