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Thema: Pächter in KGV rechtlos? Öffentliche Demütigung und Willkür durch Vorstand...  (Gelesen 30,242 mal)

gartenfee69

  • Gartenfreund
  • Beiträge: 6
Hallo liebe Gartenfreunde,

Gestern sollte das Wasser in der Gartenanlage angestellt werden. Über einen öfentlichen Aushang wurden alle Mitglieder zur Anweseneit um 09:00 Uhr aufgefordert. Als ich kurz vor 09:00 Uhr an meinem Garten ankam, war ein mir fremder Gartenfreund damit beschäftigt, zu versuchen mein Gartentor auszuhängen, ein weiterer (Nachbar) stand daneben und meinte gehässig "Das ist gut dass Sie kommen, wir bauen jetzt ihre Wasseruhr aus."
Ich fragte, wer diesen Auftrag gegeben hätte und wo der schriftliche Auftrag dafür denn SEI und forderte beide auf, von meinem Zaun / meinem Tor zurückzutreten. Der VORSTAND, so wurde mir von meinem von Anfang an streitsüchtigen Nachbarn mitgeteilt (der uns schon mehrfach in der Öffentlichkeit äusserst respektlos und unhöflich behandelt hat und wohl selbst im Vorstand ist!) hätte das beschlossen.
Ich fragte, wo dieser Beschluss vom Vorstand zu sehen sei und teilte ihnen mit, sie dürften meinen Garten ohne Anmeldung und ohne meine Einwilligung nicht betreten, es sei denn, es wäre Gefahr im Verzug oder eine Havarie zu beseitigen. Daraufhin wurde ein grosses Geschrei angefangen - und "DER VORSTAND" sollte herbeigerufen werden.

Worum ging es? Ich hatte durch ein Versehen meiner Kinder die Jahresendabrechnung nicht zur Kenntnis genommen. Diese wäre (inlusive Pacht, Mitgliedsbeitrag, Strom, Wasser und aller anderen Nebenkosten) am 10.März fällig geworden. Irgenwann Ende März, am Sonnabend um 08:00 Uhr (!!!) klingelte mich die Schatzmeisterin aus dem Bett und fragte telefonisch nach (auch sehr unhöflich übrigens) ob ich die Rechnung schon bezahlt hätte. Ich war sehr ungehalten und bat sie trotzdem höflich, mir bitte eine Mahnung zu schicken, damit ich das prüfen und dann bezahlen könne. Die Mahnung kam dann am 28.03. (5.- Euro Mahngebühr, in der Satzung stehen 3.- Euro!, plus 2,15 Euro Porto - Brief war per Hand eingeworfen-  wurden zum Rechnungsbetrag zuaddiert). In der Mahnung - keine Anrede, kein "Bitte zahlen Sie..." na gut.

Ich wies den Betrag per Onlinebanking an, nach Geldeingang auf dem Konto sollte sofort überwiesen werden. Betrag wurde bei mir am 08.04. auf dem Konto gebucht. War gestern noch nicht auf dem Konto des Vereins. Deshalb hatten die Damen und Herren Vorstand beschlossen (ohne das jemand das wusste oder das öffentlich gemacht worden wäre), dass Strom und Wasser sofort bei Zahlungsverzug abzustellen sind. Kein In-Verzug-Setzen, keine Mitgliederinformation, nix.

Und gestern wollten also die Herren "vom Vorstand" in meiner Abwesenheit in meinen Garten einbrechen (!!!) um meine Wasseruhr auszubauen, weil sie keinen Zahlungseingang feststellen konnten.

Ich teilte Ihnen mit, dass Sie NICHT einfach in den Garten kommen könnten, um die Uhr auszubauen, sondern das vorher ankündigen müssten. Schon GAR nicht, indem sie (wie früher schon einmal in meiner Abwesenheit vorgekommen) über den Zaun steigen (damals zum Zwecke der Zählerablesung, an dem Tag konnte ich aufgrund Krankheit meines Babys nicht anwesend sein!) oder mein Gartentor aushängen.

Zumal ich mir ja auch sicher war, den Betrag inzwischen an den Verein gezahlt zu haben. Es wurden also 3 (!!!) Leute vom Vorstand geschickt, um die Wasseruhr doch noch ausbauen zu können - 1. und 2. Vorsitzender und Schatzmeisterin - im Hintergrund standen weiterhin immer noch die 2 Herren vom Angang der Geschichte bereit und alles wurde durch die Herrschaften, die wirklich lautstark auf mich einredeten / einschrieen (alle durcheinander) in der Öffentlichkeit diskutiert. Sehr sehr demütigend, denn inzwischen hörte der ganze Gang zu und feixte sich eins über dieses Spektakel.

Ich hatte inzwischen die Polizei angerufen, um mein Hausrecht notfalls auch mit deren Hilfe durchzusetzen, und dort extra noch mal nachgefragt und mir wurde zugesichert, dass KEINER (ausser bei Gefahr im Verzug) gegen meinen Willen den Garten betreten dürfe und ich sie rufen könne, solle der Vorstand sich mit Gewalt in irgendeiner Form Zutritt verschaffen. Dies teilte ich dem Vorstand mit (keinerlei Einsicht, im Gegenteil) woraus die Herren meinten - "Was wissen SIE denn, was hier passiert, wenn Sie nachher nicht mehr da sind! Vielleicht ist ja dann hier meterhoch das Wasser aus dem Boden gesprudelt - und DANN ist ja Gefahr in Verzug. Wenn SIE uns so kommen, wir können auch anders!" (Meine ruhig und sachlich vorgetragenen Hinweise, sie würden damit geltendes Recht brechen, wurden verlacht und mit "Ach Quatsch, erzählen Sie doch nicht" abgetan.) "WIR wollen UNSER Geld und dürfen das!" (Das Geld gehört nicht dem Vorstand sondern dem Verein, indem ich ebenso Mitglied bin wie sie, das aber nur am Rande...)
Nach 30 Minuten immer lauter werdender Diskussion einigten wir uns darauf, dass ich am Montag den Einzahlungsnachweis bei der Schatzmeisterin vorlege und die Wasseruhr bleibt, wo sie ist.

Nun meine Frage - MUSS ich mir dieses Vorgehen gefallen lassen? Haben Pächter nicht auch RECHTE, selbst wenn sie kurzzeitig (und keinesfalls böswillig!!!) in Zahlungsverzug sind?

Ich wurde übrigens schon mehrfach "angeprangert" (am öffentlichen Aushang und lautstark über den Gartenzaun) - "MEIN" Unkraut würde über den Zaun fliegen - die Rede ist übrigens von ein paar Löwenzahnpflanzen, mein Garten hätte zuviel Rasenfläche (1 Drittel kleingärtnerische Nutzung ist vorgeschrieben und da bin ich locker drüber), mein Garten wäre zu "unordentlich" (naturnaher Garten, aber intensiv bebaut mit Gemüsebeeten, 3 wunderschönen alten grossen Obstbäumen und viel Beerenobst sowie sehr viel Blumen, nur eben keine betonierten Wege und im Herbst Mulchung - klar liegt das dann auf den Beeten und sieht nicht "aufgeräumt" aus), ich hätte gegen den Lärmschutz verstossen (20 Minuten Rasenmähen unter der Woche, aber in der "Mittagsruhe", in der ausser mir und dem besagten "freundlichen Nachbarn" NIEMAND weiter da war) oder mein Kompost würde stinken (tut er nicht! laut Bestätigung mehrerer anderer Gartenfreunde ist der Kompost sachgerecht angelegt und stinkt nicht!)

Das ist viel Frust, Entschuldigung. Mir geht es nur darum - DÜRFEN diese Herrschaften ín meinen Garten EINBRECHEN mit der Begründung - die Wasseruhr gehört uns, die können wir ausbauen wann und wie wir wollen? Den Strom stellen wir mal prophylaktisch ab und schauen DANN erst, wer nach der ersten Mahnung zahlt?

Ich bin sehr frustriert und wütend - erstens sollte man so mit Menschen echt nicht umgehen und zweitens möchte ich dort einfach nur meine RUHE haben und nicht permanent irgendwelche sinnlosen Auseinandersetzungen mit irgendwelchen Wildwest-Gartensherrifs haben, schon gar nicht in aller Öffentlichkeit. Ich will mich dort eigentlich von einer anstrengenden Woche erholen und erwarte, dass man vernünftig mit mir REDET und sich an seine eigene Satzung hält, und in der stehen diese Dinge nun mal so nicht drin.

Welche "Rechte" habe ich als Pächter und Vereinsmitglied? Keine???

lg gartenfee

gartenfee69

  • Gartenfreund
  • Beiträge: 6
Nachtrag
« Antwort #1 am: 10. April 2011, 11:43:53 »
Mein Fehler:

Der Betrag war am 15. März fällig und die Mahnung trägt das Datum vom 30. März.

gartenfee69

  • Gartenfreund
  • Beiträge: 6
Schade
« Antwort #2 am: 12. April 2011, 14:21:27 »
entweder mache ich hier etwas falsch oder keiner mag was dazu sagen.  ???

reingesehen haben ja ne Menge Leute...

lg gartenfee

Hans

  • Gartenfreund
  • Beiträge: 70
Ja, liebe "Gartenfee",

darauf zu antworten ist nicht leicht, weil ich die Meinung der "Gegenseite" nicht kenne.
In Einem hast Du unbedingt recht: Der Vorstand oder wer auch immer darf Deine Pachtfläche nicht ohne Dein Einverständnis betreten - außer in den allgemein bekannten Ausnahmefällen (Havarie, Abwendung von Schaden für den Verein).

Zu dem von Dir geschilderten Sachverhalt:

Zahlungsverzug ist aus meiner Sicht eine der schlimmsten Sünden gegenüber der Gemeinschaft der Mitglieder, und die meisten "Begründungen" sind reichlich fadenscheinig. Deine Tochter ist nicht schuld - Du (und niemand sonst!) bist verantwortlich, Deinen Zahlungsverpflichtungen pünktlich und in der vorgeschriebenen Höhe nachzukommen. Dazu kommt noch, dass man diesen Termin, der nur ein mal jährlich ansteht, nicht so einfach "vergessen" kann.
Vor der Rechnungslegung findet bekanntlich die Jahresversammlung statt - oder warst Du auch dort nicht anwesend ?
Egal!
Denke mal daran, dass einige Positionen der Jahresrechnung vom Verein vorfinanziert worden sind (Strom, Wasser) und dass der Verein Pacht, Steuern und Beiträge des laufenden Jahres bis zum 30.3. des Jahres zu überweisen hat.
Da kann der Schatzmeister nicht so einfach sagen: Wir haben kein Geld, weil noch nicht alle Mitglieder bezahlt haben.
Dazu kommt der Zeitaufwand, der für eine sachlich richtige Abrechnung erforderlich ist. Ich kann verstehen, dass sowohl Vorstand als auch Schatzmeisterin über das Verhalten von Pachtschuldnern wenig erfreut sind und das auch mehr oder weniger zeigen. Denn solche "Problemmitglieder" zeigen mit ihrem Verhalten offen ihre Geringschätzung für die Tätigkeit derer, die für den Verein tätig sind und hierfür Verantwortung übernehmen und deren Tätigkeit zudem ehrenamtlich erfolgt.
Aus Deinem Schreiben kann ich entnehmen, dass Du Deine Rechte gut kennst und ich darf zu recht vermuten, dass Dir Deine Pflichten als Mitglied ebenso geläufig sind.
Daraus ziehe ich den Schluss, dass Du erstens im Umgang mit Deinen Pflichten etwas lax bist und zum Zweiten auch nicht immer den rechten Ton im Umgang mit Deinen Mitmenschen findest.
Noch eines: Ich glaube kaum, dass von den Umstehenden, die die wörtliche Auseinandersetzung verfolgten, einer Deine Position vertreten hat und für Dich eingetreten ist.

Sorry! Ich habe mich sehr sehr lange mit derartigen Problemen in unserem Verein auseinandersetzen müssen. Deshalb sehe ich das Ganze etwas durch eine imaginäre Vorstandsbrille.
Mein Rat:  geht aufeinander zu !

Ich wünsche Euch  Erfolg dabei.

Hans


Peter, Pan

  • Gartenfreund
  • Beiträge: 69
Lieber Hans,
das was du hier sagst ist doch wohl nicht dein Ernst
ZitatDaraus ziehe ich den Schluss, dass Du erstens im Umgang mit Deinen Pflichten etwas lax bist und zum Zweiten auch nicht immer den rechten Ton im Umgang mit Deinen Mitmenschen findest.
Noch eines: Ich glaube kaum, dass von den Umstehenden, die die wörtliche Auseinandersetzung verfolgten, einer Deine Position vertreten hat und für Dich eingetreten ist.


oder durch welche alte Brille schaust du heute noch.
Jeder kann mal eine Rechnung übersehen, das heißt noch lange nicht das ich im Umgang mit meine Pflichten gegen über den Verein lax sehe.
Die Umgangsformen im Verein legt auch der Vorstand fest und nicht nur die Mitglieder unter einander. Und wenn ich sehe wie der Vorstand sich bei der Gartenfee benimmt würde ich noch ganz anderst reagieren. Man kann höflichst Nachfragen ob man die Rechnung übersehen bevor man rumschreit.
Überdenkt mal dies
LG Peter Pan

gartenfee69

  • Gartenfreund
  • Beiträge: 6
 :o Hallo Hans...

Ich habe ehrlich gesagt, keine Ahnung, wie Du zu Deinen Schlussfolgerungen (vor allem über meine Person) kommst.

Und Du setzt genau da an, wo ich das Verhalten meines Vorstandes kritisiere.

Wenn man Mitgliedern bei kleinsten Anlässen Boshaftigkeit, Pflichtverletzung, sogar Lügen unterstellt, sich weder für die besonderen Lebensumstände noch die Sicht seiner Mitglieder interessiert, wenn man regiert statt miteinander zu reden, sehe zumindest ich mich in meiner Würde und in meinem Menschsein abgelehnt.

Ich wurde mehrfach z.B. von einem der beteiligten Herren vollgepflaumt, auch in Anwesenheit meiner Kinder - es gab nicht ein freundliches Wort oder mal eine Nachfrage, ob ich mich gut eingelebt hätte, ob ich Hilfe bräuchte oder wie es mir gefalle - nichts ausser Vorwürfen, Beschimpfungen und Vorschriften, was ich alles seiner Meinung nach noch zu machen hätte. Das alles in unfreundlichem bis unverschämtem Ton. Ich hab mich nie, nicht einmal (!) über diesen Herren beschwert, sondern es runtergeschluckt, ihm maximal nach gewisser Zeit den Rücken gekehrt. Ich will mich im Garten erholen und nicht streiten.

Mir vergeht inzwischen ehrlich gesagt die Lust in den Garten zu fahren, wenn ich nur daran denke, dass der Herr wieder auf mich wartet, sich in Sichtweite (demonstrativ seinen Stuhl in Richtung meines Gartens gedreht und mit Klemmbrett und Stift bewaffnet) befindet und ich mich den halben Tag "unter Aufsicht" befinde.

Ich bin ein reifer, erwachsener Mensch, habe 5 Kinder, war jetzt 20 Jahre lang selbständig und dabei durchaus erfolgreich. Das zu meiner Person.

Du schreibst:

"Zahlungsverzug ist aus meiner Sicht eine der schlimmsten Sünden gegenüber der Gemeinschaft der Mitglieder, und die meisten "Begründungen" sind reichlich fadenscheinig. Deine Tochter ist nicht schuld - Du (und niemand sonst!) bist verantwortlich, Deinen Zahlungsverpflichtungen pünktlich und in der vorgeschriebenen Höhe nachzukommen."

Das stimmt - Zahlungsverzug ist nichts Feines - und ich bin auch nicht stolz darauf, dass ich durch einen dummen Zufall in Verzug geraten bin. Aber - sowas passiert. Ich hab mich dafür entschuldigt und mich darum gekümmert, die Angelegenheit so schnell wie möglich zu bereinigen.

Ich hab auch ohne zu Murren die Mahngebühr von 5.- Euro gezahlt, obwohl in der Satzung der Betrag von 3.- Euro steht.
Ich habe mir ebenfalls mit dieser Rechnung eine Umlage von 15.- Euro auf´s Auge drücken lassen für ein Gartenfest, an dem ich nicht teilgenommen habe und bei dem es für den Gegenwert von 15.- Euro für jeden Teilnehmer ein Öttinger oder ein alkoholfreies Getränk und eine Bratwurst gab.

Ich habe es hingenommen, dass sämtliche "Grundgebühren" und Umlagen gestiegen sind (z.B. die Umlage für gemeinschaftlichen Verbrauch und Energieverluste um 300%).  Ich habe geschluckt, aber gezahlt, als ich gesehen habe, dass die gemeinnützigen Arbeitsstunden, die man auch in Geld ableisten kann, von 8 auf 10 Euro verteuert wurden - obwohl es bei den Arbeitseinsätzen nicht mal genug Arbeit für alle Mitglieder gibt!).

Rechenfehler wie "Mitgliedsbeitrag für 2011 - 25 Euro" (wie geht das bei 2 Euro im Monat?) wollte ich durchgehen lassen - Vereine haben immer irgendwie zu wenig Geld. Ich zähle jetzt hier auch gar nicht alles auf...

Weiter schreibst Du:
"Dazu kommt noch, dass man diesen Termin, der nur ein mal jährlich ansteht, nicht so einfach "vergessen" kann."

Doch, kann man. Erstens ist der Zahlungstermin bei uns nicht jedes Jahr gleich. Zweitens - und jetzt sind wie wieder bei meinen persönlichen Lebensumständen - war ich schwer krank.
Ich hatte einfach ganz andere Probleme, als an den Garten zu denken. Der Garten ist Teil meines Lebens, nicht mein Leben.

"Vor der Rechnungslegung findet bekanntlich die Jahresversammlung statt - oder warst Du auch dort nicht anwesend ?"

Nein, war ich nicht, aus o.g. Gründen. Im übrigen - auch wenn ich Mitglied werden musste, um den Garten zu bekommen - habe ich von Anfang an - auch im Bewerbungsgespräch - klar gemacht, dass ich werder Zeit noch Interesse für Vereinsarbeit habe und mich darauf beschränken werde, "Zahlmitglied" zu sein. Ich war selbst 8 Jahre im Vorstand eines e.V., weiss also durchaus, was das bedeutet. Jetzt möchte ich einen Garten zur Entspannung und nicht, um mir noch mehr Arbeit aufzubürden. Das wurde so akzeptiert.

"Dazu kommt der Zeitaufwand, der für eine sachlich richtige Abrechnung erforderlich ist."


Bei den vielen Rechenfehlern in der Rechnung (die ich nicht reklamiert habe, hätte sich der Vorstand vielleicht besser etwas mehr Zeit nehmen sollen.

"Ich kann verstehen, dass sowohl Vorstand als auch Schatzmeisterin über das Verhalten von Pachtschuldnern wenig erfreut sind und das auch mehr oder weniger zeigen."

Das kann ich auch verstehen - aber es gibt Grenzen!

"Denn solche "Problemmitglieder" zeigen mit ihrem Verhalten offen ihre Geringschätzung für die Tätigkeit derer, die für den Verein tätig sind und hierfür Verantwortung übernehmen und deren Tätigkeit zudem ehrenamtlich erfolgt."

Schon das Wort "Problemmitglieder" zeigt mir, wie verbreitet das Denken von Vorständen ist, zuerst immer den Verein und dann das Mitglied als Mensch zu sehen. Ohne Mitglieder ist ein Verein gar nichts. Der Verein lebt von und durch und für die Mitglieder - und nicht umgekehrt.
Und dieser ewige Hinweis auf die ehrenamtliche Tätigkeit ist überflüssig - denn es ist die Entscheidung dessen, der sich zur Wahl aufstellt und diese Position einnimmt, ob er das ehrenamtlich machen will oder nicht. Das dann als Vorwurf zu missbrauchen (oder als Rechtfertigung) finde ich persönlich völlig widersinnig.

"Aus Deinem Schreiben kann ich entnehmen, dass Du Deine Rechte gut kennst und ich darf zu recht vermuten, dass Dir Deine Pflichten als Mitglied ebenso geläufig sind."

Soweit ist das erst mal richtig.

"Daraus ziehe ich den Schluss, dass Du erstens im Umgang mit Deinen Pflichten etwas lax bist und zum Zweiten auch nicht immer den rechten Ton im Umgang mit Deinen Mitmenschen findest."

So, und das erklär mir doch bitte mal etwas genauer. Weil mir ein Lapsus unterlaufen ist, für den ich auch gerade stehe und mich entschuldigt habe???
Weil ich das eine mit dem anderen nicht vermische und nur, weil ich in Zahlungsverzug bin, nicht meine bürgerlichen Grundrechte aufgeben will?
Weil ich der Meinung bin, gerade in einem gemeinnützigen Verein sollte der Mensch im Mittelpunkt stehen?
Weil ich verlange, dass man allgemeine Höflichkeitsregeln beachtet?
Weil ich mich in der Öffentlichkeit nur ungern anschreien und demütigen lasse?
(Man hätte dieses Gespräch auch im Vereinshaus führen können... davon mal ab)

"Noch eines: Ich glaube kaum, dass von den Umstehenden, die die wörtliche Auseinandersetzung verfolgten, einer Deine Position vertreten hat und für Dich eingetreten ist."

Überraschung: mein unmittelbarer Nachbar, ein sehr stiller älterer Herr, mit dem ich in der ganzen Zeit eigentlich nur wenige freundliche Grüsse über den Zaun ausgetauscht habe, hat sich über dieses Vorgehen sehr erbost. Und das auch deutlich zum Ausdruck gebracht mit den Worten "Das gehört sich nicht! Das geht doch niemanden etwas an! Wir sind nicht mehr im Mittelalter, wo man Menschen wegen eines kleinen Fehlers an den Pranger stellt!" Und er war es zu meiner Überraschung und Rührung auch, der nach dem Vorfall an den Zaun kam und mich getröstet hat. Auch andere Gartenfreunde fanden diesen Vorfall unerhört - ich war quasi Gesprächsthema Nummer 1 in der Anlage. Es kamen etliche Gartenfreunde im Verlauf des Wochenendes an den Zaun, um mir zu sagen, dass "es Zeit wird, dass sich mal jemand wehrt.." und ähnliches. Leute, die noch nie vorher mit mir richtig geredet haben und die ihren Garten weitaus länger als ich bewirtschaften.

Ich finde solche Sichtweisen, die den Menschen völlig ausser acht lassen, sehr traurig.

Der erste Punkt in unserer Gartenordnung lautet:
" Die Beziehungen ziwschen den Mitgliedern des Vereins sind geprägt von Respekt, gegenseitiger Achtung und Unterstützung, kameradschaftlicher Hilfe, Rücksichtnahme, Zuvorkommenheit im individuellen Verhalten und im Leben der Gartengemeinschaft."

Ich kann und will erwarten, dass der Vorstand eines Vereins sich in ganz besonderer Weise - vorbildlich - an die selbst aufgestellten Regeln hält, und dies nicht einseitig nur von den Mitgliedern einfordert.

Bei dem von mir geschilderten Vorfall haben alle diese Punkte nämlich völlig gefehlt.

lieben Gruss, gartenfee

gartenfee69

  • Gartenfreund
  • Beiträge: 6
Zitatoder durch welche alte Brille schaust du heute noch.
Jeder kann mal eine Rechnung übersehen, das heißt noch lange nicht das ich im Umgang mit meine Pflichten gegen über den Verein lax sehe.
Die Umgangsformen im Verein legt auch der Vorstand fest und nicht nur die Mitglieder unter einander. Und wenn ich sehe wie der Vorstand sich bei der Gartenfee benimmt würde ich noch ganz anderst reagieren. Man kann höflichst Nachfragen ob man die Rechnung übersehen bevor man rumschreit.
Überdenkt mal dies
LG Peter Pan

Hallo Peter,

vielen Dank für Deine Antwort.
Meine Frage ist die - was kann oder sollte ich unternehmen? Welche Möglichkeiten habe ich? Was ist angemessen? Kann ich eine ebenso öffentliche Entschuldigung verlangen? Ist eine Mitgliederversammlung einzuberufen?

Ich bin ehrlich gesagt mit der Situation etwas überfordert, denn solch eine Behandlung ist mir noch nie zuteil geworden.

Und es geht ja offensichtlich weiter, denn gestern hatte ich ein Telefonat mit der Schatzmeisterin, welches ebenfalls sehr unfreundlich verlief.

Sätze beginnen da schon mal gern mit "Jetzt passen Sie mal auf" oder "Hören Sie mal zu, was ich Ihnen sage..." und mein ruhig, aber bestimmt vorgetragener Hinweis, dass ich dies unhöflich finde und man so nicht mit Menschen redet, die sich auf Augenhöhe unterhalten wollen, wurde barsch abgetan.

Ich mag dort nicht zum Outrider werden, aber alles gefallen lassen??? Immer schön ruhig sein und ducken???

In der Anlage stehen schon etliche Gärten leer, für die sich kein Nachfolger findet. Sollen noch mehr Gartenfreunde die Lust verlieren, weil sie sich dort nicht wohlfühlen? Ich bin ja nicht die einzige...

lg gartenfee

Hans

  • Gartenfreund
  • Beiträge: 70
Hallo Gartenfee, hallo Peter,

da habe ich zu einem aus meiner Sicht brisanten Problem (schlechte Zahlungsmoral in Deutschland) meine persönliche Meinung kundgetan - und nun muss ich Kritik und Widerspruch auch aushalten.
Zunächst: die Brille, durch die ich einige der in den Foren angesprochenen Probleme in den Vereinen betrachte, ist die eines ehemaligen Vorsitzenden, der seine Tätigkeit vor 3 Jahren nach 40 Jahren Mitarbeit im Vorstand aus gesundheitlichen Gründen beendete.
Da kann ich einfach nicht aus meiner Haut, und zum anderen liebe ich eine klare Ausdrucksweise, die unter Umständen auch mal verletzend wirken kann (sorry!)
In dem Punkt Zahlungsverzug sind wir uns ja prinzipiell einig.
Es wäre aber gut gewesen, wenn Du die  fehlerhafte Rechnung mit Anschreiben zurückgeschickt und auf Nachbesserung bestanden hättest. Ich bezahle fehlerhafte Rechnungen grundsätzlich nicht bevor alle Zweifel aus dem Weg geräumt sind.
Was die Umlage und die diversen anderen Positionen betrifft - sie müssen sämtlich von der Mitgliederversammlung beschlossen worden sein und sind dann verbindlich für  a l l e  Mitglieder - unabhängig davon ob sie an dem Beschluss mitgewirkt haben oder ob sie am Gartenfest teilnehmen wollen.

@:
..."Daraus ziehe ich den Schluss, dass Du erstens im Umgang mit Deinen Pflichten etwas lax bist ..."

Das war offensichtlich eine fehlerhafte Schlussfolgerung und eine nicht zulässige Verallgemeinerung, für die ich mich hier ausdrücklich entschuldige.

Auffällig ist auch, dass es dem Vorstand an Sorgfalt mangelt.

Bleibt bei allem aber festzustellen, dass es in diesem Verein Defizite im Umgang miteinander gibt. Es wird gut sein, vernünftig und emotionslos miteinander zu reden.

Können wir das jetzt so stehen lassen ?

Grüße von

Hans

gartenfee69

  • Gartenfreund
  • Beiträge: 6
Guten Morgen, Hans
« Antwort #8 am: 14. April 2011, 09:41:08 »
Ja, vielleicht hätte ich die Fehler in der Rechnung reklamieren sollen. Nun, ich wollte das erst mal so schnell wie möglich aus der Welt schaffen, nachdem die Mahnung da war. Die Rechnung hab ich erst im Detail lesen können, nachdem ich sie in der ganzen Wohnung gesucht und den Schrank abgerückt habe, hinter den sie versehentlich gepfeffert wurde.  ;)

Zumal ja auch der allgemeine Ton in der Mahnung schon so drohend war, dass ich - um keinen weiteren Stress zu haben - erst mal gezahlt habe. Strom war natürlich trotzdem inzwischen mittels Hauptsicherung am Hauptweg abgestellt worden - zuerst übrigens wegen mangelnder Beschriftung versehentlich bei meinen 2 Nachbarn, wie ich erfahren habe. Die sind jetzt auf MICH sauer, weil das Verfahren mir gegolten hatte und sie getroffen hat.
Na ja - was soll ich sagen, ich bin auch ziemlich verärgert, denn wie gesagt, ich meine, dass der Vorstand des Vereins mehrfach rechtswidrig gehandelt hat (habe mich inzwische anwaltlich beraten lassen).

Die Frage ist - wie gehe ich jetzt vor? Kann oder sollte ich sogar mir die Beschlüsse (falls es da welche gibt) der MV vorlegen lassen? Kann oder sollte ich darauf bestehen, mir evtl Satzungsänderungen, z.B. zum Thema Mahngebühren / Umlagen / Kostenerhöhungen zu zeigen?

Ich würde das Ganze gern in Ruhe klären, aber die Schatzmeisterin ist schon an die Decke gegangen als ich gesagt habe, dass ich noch ein paar Auskünfte bezüglich der Rechnung haben möchte. War wieder ein sehr unerfreuliches Telefonat...

Ich weiss nicht wie ich das Problem lösen soll - das sind alles ältere Herrschaften, die das "schon immer so" machen und jegliche Art von Nachfrage, Hinweis oder Kritik äusserst persönlich nehmen. Gibt es jemanden, an den man sich wg einer Vermittlung wenden kann? Ich meine, einige dieser Personen könnten meine Grosseltern sein, und eigentlich bin ich dazu erzogen worden, älteren Menschen mit Respekt zu begegnen, aber ich bin nun auch keine 10 Jahre mehr alt und möchte durchaus wie ein erwachsener Mensch behandelt und ernst genommen werden.

Zur Umlage Gartenfest: Ich hab mit einigen anderen Gartenfreunden gesprochen, die auch sehr erbost waren, als sie diesen Posten (vor allem die Höhe desselben) auf der Rechnung gefunden haben. Das ist etwas mehr als die Hälfte der jährlichen Pacht und der Gegenwert für diese Umlage - ein Bier, eine Bratwurst - erscheint mir dann doch eher fragwürdig. Wie bekomme ich denn raus, woraus sich die Höhe dieser Umlage berechnet?

Eigentlich habe ich keinen Bedarf, mich weiter herumzustreiten, andererseits bedürfen ja nun einige Dinge doch der Klärung, und das wird wieder Stress geben, Stress den ich nicht haben muss - wie gesagt, ich habe den Garten aus quasi therapeutischen Gründen angeschafft, um mich da erholen zu können.

Und ich glaube nicht, dass ich am allgemeinen Umgang dort etwas ändern werde, die Herrschaften fühlen sich absolut im Recht (egal was mein Anwalt sagt) und daraus resultiert eben ihr Handeln. Sie werden ja nun nicht freundlicher oder umgänglicher, wenn ich ihnen ihr Fehlverhalten "unter die Nase reibe". Ich werde vermutlich jetzt eh auf der schwarzen Liste stehen und Auflage um Auflage kassieren, wie andere Gartenfreunde, die sich "vermault" haben.

Also, was tun, sprach Zeus... Garten aufgeben, in den ich viel Geld und Zeit und Herzblut gesteckt habe? Alles runterschlucken und nächstes Jahr alles prüfen und bis dahin die Sache auf sich beruhen lassen?

Ich weiss es nicht. Ich finde es nur schade. Ich liebe meinen Garten, ich habe aus dem verwilderten Ding nach und nach ein kleines Schätzchen gemacht. Und ich hab mir das so nicht vorgestellt.

Danke für die Entschuldigung, ist angenommen ;-)

Dir einen schönen Tag und liebe Grüsse,
gartenfee

Hans

  • Gartenfreund
  • Beiträge: 70
Hallo Gartenfee,

das Wichtigste, was Du zukünftig immer tun solltest: alles schriftlich und beweisbar erledigen und immer mit dem Nachweis wann und wem übergeben oder zugesandt.
Nochmals zu Umlagen und anderen Beschlüssen:
Jedes Mitglied, auch das, welches (aus welchen Gründen auch immer) nicht daran beteiligt war, hat das
R e c h t  sie zumindest einzusehen. Denn sie gelten ja auch für alle Mitglieder und sind u. U. Grundlage für die Rechnungsregelung.
Daraus kann man aber nicht ableiten, keine Versammlung zu besuchen, jegliche Mitarbeit zu verweigern und hinterher die Informationen anzufordern.  Das würde den Vorstand gänzlich überfordern und die Verwaltungskosten hochtreiben. Die Folge könnte der Antrag des Vorstandes an die Mitgliederversammlung, einer Erhöhung der Mitgliedsbeiträge zuzustimmen, sein. Der Verein lebt durch die Mitarbeit der Mitglieder. So besehen sollte man sich vor einem Vereinsbeitritt im klaren darüber sein, dass Vereinsmitgliedschaft auch Mitarbeit jedes einzelnen erfordert.
Der Vorstand hat es bei Deinem Eintritt versäumt, Dich darauf hinzuweisen. Ich hätte Dir in diesem Falle von einer Bewerbung abgeraten und den Garten lieber noch einige Zeit ungenutzt gelassen.
Keiner wird gezwungen, einer Organisation beizutreten. Wenn er aber ihre Vorzüge - in diesem Fall billige Pachtpreise und Kündigungsschutz - in Anspruch nehmen will, muss er sich wohl oder übel den Anforderungen stellen und die Bedingungen einer Mitgliedschaft erfüllen.
Wenn Du dort zu bleiben gedenkst und Freude an Deinem Fleckchen Erde haben willst, dann versuche alle Steine des Anstoßes aus dem Wege zu räumen, indem Du um eine Aussprache bittest. Die darf Dir der Vorstand nicht verweigern !
Unter vernünftigen erwachsenen Menschen dürfte das doch zu machen sein !
Ich wünsche Dir (Euch) Erfolg dabei.

Grüße von Hans

Murmelchen

  • Gartenfreund
  • Beiträge: 3
Hallo Gartenfee69,

ich verstehe Dich voll dabei.Erstmal find ich das voll daneben,das man die Mitglieder so behandelt.

Ich bin selber in unserer Anlage als Schatzmeisterin tätig und kann Deine Schatzmeisterin darin nicht ganz verstehen.Bei uns gibt es auch immer wieder welche,die nicht gleich bezahlen.Aber ich finde da muß man schon unterscheiden,sind es welche die jedes Jahr zu spät zahlen oder das erste mal.Wenn es das erste mal ist,kann ein wichtiger Grund da sein.
Ich gebe meinen Mitgliedern 4 Wochen Zeit,nach Termin noch zu bezahlen oder sich mit mir in Verbindung zu setzen.Wer aber dann noch nicht reagiert hat,der bekommt die erste Mahnung ( aber freundlich mehr als Erinnerung)und hat 2Wochen Zeit.Und dann kommt die zweite Mahnung aber mit Mahngebühren und die Ankündigung das wir den Stom abklemmen wenn nicht innerhalb dann noch mal 2Wochen gezahlt wird.Also sind wir bei uns sehr geduldig,aber nach spätestens 9Wochen,sind wir auch nicht mehr geduldig.Denke da haben die Mitglieder genug Zeit bekommen.

Aber so ohne weiteres Dein Garten zu betreten,das geht gar nicht.


Halt die Ohren steif und ein gutes Gartenjahr,

Pirol

  • Gartenfreund
  • Beiträge: 193
Wie schon im letzten Beitrag.Derverein hat eine Satzung,inder Satzung sind die Rechte/Pflichten des Vorstandes/ der Mitglieder festgelegt diese Satzung muss sogar Gerichtlich eingetragen sein,die muss jedem Mitglied ausgehändigt werden,was ist los bei euch(Willkür)????

Pirol

  • Gartenfreund
  • Beiträge: 193
Nach meinen Hinweis auf die Satzung habe ich nochmal in aller Ruhe alles durchgelesen.Hier haben viele was im Umgang mit den Menschen in den falschen Halz bekommen.Aber eins gefällt mir ganz besonders nicht.Wenn ich mir einen Garten im Verein pachte trete ich in eine Gemeinschaft ein in der es Rechte und Pflichten gibt und da kann ich nicht von vornherein sagen daran beteilige ich mich nicht,dann laufe ich mit Recht gegen eine Wand.Dann muß ich mir privat etwas pachten wo ich machen kann was ich will,aber nicht auf Kosten der Gemeinschaft

Peter, Pan

  • Gartenfreund
  • Beiträge: 69
Hallo Pirol,
deine Beiträge hier in allen Ehren aber hier bei diesen Thema verwechselst Du etwas.
Rechte und Pflichten haben alle Verinsmitglieder  auch der Vorstand und in den meisten Satzungen steht auch wie man miteinander umgehen soll was leider manche Mitglieder von Vorstände dann vergessen. Das ist Schaden und dann kommt es zu solchen Konflikten die nicht notwendig sind.
Und nun schlage ich dich mit deinen eigen Waffen, Hier ein Zitat von Dir 
ZitatWenn ich mir einen Garten im Verein pachte trete ich in eine Gemeinschaft ein in der es Rechte und Pflichten gibt und da kann ich nicht von vornherein sagen daran beteilige ich mich nicht,dann laufe ich mit Recht gegen eine Wand.Dann muß ich mir privat etwas pachten wo ich machen kann was ich will,aber nicht auf Kosten der Gemeinschaft
und nun meine Frage an Dich warum willst Du als Pächter keine Arbeitseinsätze mehr machen was ja Pflichten der Mitglieder deiner Gartengemeinschaft ist.Entweder es gilt für alle oder keinen von der Gemeinschaft ausnahmen gibt es hier nicht. Hier siehst Du auch, das Du die Veranlagung hast einige Pflichten für Dich ausser Kraft zu setzen. Überdenkt das mal.

MfG
Peter, Pan

Pirol

  • Gartenfreund
  • Beiträge: 193
Peter Pan!!

Ichglaube fasst du kannst nicht richtig lesen.du bist in einen Verein eingetreten,da hat jedes Mitglied seine Rechte und Pflichten,auch der Vorstand.Da kann sich aber nicht einEinzelner,der nochdazu Neu ist hinstellen und sagen das willich nicht, das mach ich nicht,und das war das Thema und wie ich gesehen habe,hat ein anderer User auch den Umgangston angesprochen,wie es im Wald reinschalt so ruft es raus.Und wenn ich Probleme habe,bin ich nicht zu feige und spreche sie bei den Mitgiederversammlungen an.Ohne Rücksicht ob Vorstand oder Mitglied

 

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