Öko - Anbau und Rentablität

Begonnen von d.beltz, 15. Februar 2007, 15:51:00

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Burchard

Hallo,

das Problem - " wohmem (übernachten ) im Kleingarten - hatten wir hier schon öfter. Teilweise mit den haarstäubensden Argumenten warum man es tut.

Die Gesetzgeber waren sich wohl damals auch nicht so einig; Da BkleingG verbiete tatsächlich nicht das wohnen - die Laube darf nur nicht zum dauerenden wohmem ausgestattet sein.  

Die meisten Verbände erlauben ausdrücklich das "gelegentliche Übernachten" bedeutet dann in der Praxis "bei jeder Gelegenheit übernachten".

Die Verpächter haben wohl nochtz nicht die finanziellen Möglichkeiten entdeckt.

Zu Ferdi,
da versucht wohl einer die Kurve zu kriegen - vermutlich haben sine Gartenfeunde hier mitgelesen un Panik bekommen. Am ende hätte der warscheinlich noch die Stadt und/oder Kolonie genannt.




Re(e)Bell

@Eckhard und Uwe,

ihr habe geschrieben:
"Eckhard hat schon Recht, wenn ihr den Status als Dauerkleingarten verliert kriegt ihr nicht automatisch den Status eines Wochenendgebiet."

Dass stimmt so nicht. Der Status "Dauerkleingarten" wird nicht dem Verein verliehen, er kann in somit auch nicht verlieren. Dieser Status wird vielmehr von der Politik in Bebauungsplänen festgelegt. Daraus ergibt sich, dass die Politiker den Bebauungsplan ändern könnten. Dies würde natürlich eine politische Diskussion mit vielen Protesten auslösen und vermutlich zu dem Ergebnis führen, dass Dauerkleingartengelände ihren Status behalten, aber die Auflagen klaren gefaßt werden.
Ob die bisherige Marschrichtung der Kleingartenvereine  "Mitglieder bangemachen" die richtig ist, weiß ich nicht so recht.

Eckhard

Ja, da hat Rebell recht. Faktisch ist aber wichtig, was hinten raus kommt.
Wenn ein Verein vorsichtig ist, mit wenig Mühe im Gesamtbild den Kleingartencharakter einzuhalten versucht und auch fleißig dokumentiert, wird bei  ev Wegfall der Kleingärten (wg Planänderung) einen Rechtsanspruch auf Ersatz haben.
Den hat er (der Verein) aber nicht, wenn er seinen Status nicht pflegt. Da helfen auch keine Proteste.
Ich glaube wirklich, dass viel zu viel Kraft in der Vereinsarbeit für unnütze Zecke vergeudet wird.
Wenn alle Gärtner genügend informiert würden..........
z B.: Seit Monaten kann man beim BDG nachlesen, dass die Vereine  die Beweislast von Anfang an haben.
In welchem Verein aber wird dieses wichtige thema den Pächtern bekannt gemacht?

Gute Nacht


Eckhard

Burchard

Wenn das Grundstück anerweiteig benötigt wird - ist die Kleingartenkolonie weg!

Jüngst in Aachen wurden 162 Gärten (2 Kolonien) für die Erweiterung des Fußball- und Reitstations "geopfert". Für 62 wurde ein neues Grundstück bereitgestellt - und fall die Proteste der Anwohner verklingen wird dort eine neue Kolonie entstehen.

Ich denke mal so wird es überall sein, sobald das Interesse, für das Grundstück, groß genug ist haben die Kleingärtener keine Chance.

Anmerkung für Eckhard; einer der Vereine hat im Landeswettbewerb 2005 die Bronzemedaile gewonnen.


Uwe

Hallo Re(e)Bell

Du magst in dein Bundesland wohl Recht haben, aber in Unser Bundesland wartet die Politik und die zuständigen Behörden nur darauf das ein Kleingärtnerverein zwecksentfremdet wird. Wenn dieser Verein in ein Gebiet liegt was für die Stadt interessant ist kann auch eine Bürgerbewegung nichts daran ändern.

Gruß Uwe

Lindemann

Hallo d,beltz,
der Beitrag von Ferdi hat der Diskussion ja eine neue Wendung gegeben. Ich mach noch mal 'nen Strang auf zu den "Kosten und Rentabilität eines Kleingarten"

--
Es grüßt

Lindemann

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