Gartenfest, was wäre zu beachten

Begonnen von D.Beltz, 27. Mai 2008, 10:35:00

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D.Beltz

Eine Frage, die sicher alle interessiert:

welche Dinge müssen wir beachten, wenn wir ein
Gartenfest organisieren wollen?

Noch konkreter:
Was müssen wir alles beantragen, melden, einhalten,
absichern usw. damit wir nicht wegen eines Gartenfestes
hinterher von allen Seiten Ärger bekommen, Bußgelder
und zusätzliche steuern und andere Abgaben bezahlen müssen oder in gerichtliche Auseinandersetzungen verwickelt werden?

Gibt es vielleicht irgendwo eine Checkliste dafür?

D.Beltz

Uwe

Hallo D.Beltz

Das ist eine gute Frage. Wenn es sich um ein Vereinsfest handelt ist zu beachten.
1. Die Gewinne durch den Verkauf von Getränke und Speisen. Hier darf der Verein ein kleinen Gewinn machen um die Körperschaftsteuer zu umgehen. Wie hoch der Gewinn sein darf kann ich dir leider nicht sagen.
2.Lagerfeuer und Feuerwerk müssen bei der zuständigen Behörde angemeldet werden und sind mit Kosten verbunden.
3. Wenn ihr auf euer Fest Musik von eigenen CDs abspielt müßt ihr aufpassen, den das abspielen von eigenen CDs muß bei der Gema angemeldet werden weil die CDs Urheberrechtlich geschütz sind und nicht öffendlich abgespielt werden dürfen.
4. Die Einhaltung der Ruhezeit erübrigt sich mit der Einladung an alle Gartenfreunde von selbst wenn ihr ein ruhiger Verein seit wo die Gartenfreunde noch Gartenfreunde sind.

Gruß Uwe

biggi

Wir haben unser Fest beim Ordnungsamt der Stadt angemeldet, mit Zeitangaben.Das war gut so, da sich Anwohner von der lauten Tanzmusik gestört fühlten. Die Polizei konnte da beruhigen, da das Fest gemeldet war.
Bildet am besten ein Festkomitee damit viele mit organisieren.
Wir hatten einen tollen preiswerten Clown, der war spitze, kann gerne weitere Daten geben, bei Bedarf.
Wegen Speisen und Getränken rumfragen, einige Händler oder Lokalbesitzer geben Waren (z.B.verpackte Bockwürste,Bierkästen+ Limo)ab und nehmen nichtverkauftes wieder an.

biggi

Entschuldigt, ich habe das wichtigste vergessen.Am wichtigsten und teuersten ist eine Festunfallversicherung. Aber wenn jemand in guter Laune ungünstig fällt, über einen Festzelthaken oder ähnliches, dann seid ihr abgesichert mit der Versicherung. Ein Vorsitzender aus einem Gartenverein hatte zum Glück eine Unfallversicherung  aus eigener Tasche bezahlt, da der Vorstand dagegen war.Ein Pferd spielte Amok, Kind kam zu Schaden, Versicherung zahlte.Der Vorsitzende hätte sonst alles selber bezahlen müssen.Bei einem Fest kann schnell was passieren. Also ist die Versicherung wichtig.

Hans

Hallo,

und vergesst nicht, die Anwohner der anliegenden Wohngebiete einzuladen. Allein das erspart manche Beschwerde oder gar Klage wegen der unvermeidbaren Lärmbelästigung.

viel Erfolg!

Hans

D.Beltz

Das mit den Anwohnern ist eine gute Idee,
macht wahrscheinlich aber alles wieder an anderen
Stellen kompliziert.

Nun noch etwas, das mir jetzt aufgefallen ist:
Das Aufstellen von Festzelten mit >75 m² Grundfläche
bedarf einer Anzeige bei der Baubehörde.
Keine Ahnung, ob das anderswo wieder ganz anders ist.

Wir arbeiten weiter dran.

D.Beltz

biggi

Hallöchen!
Zum Festzelt haben wit folgende Erfahrung gemacht. Wenn Ihr ein öffentliches Fest macht dann müßt Ihr es kontrollieren lassen, den Aufbau. Wir hatten zum Glück einen Gartenfreund der ein Festzelt organisieren konnte. Mit Sandsäcken haben wir die Heringe abgesichert, damit niemand sich verletzt. Zusätzlich haben wir ein Absperrband rundherum angebracht. Da wir, wie gefordert, keinen Zeltplan hatten (die geforderten Auflagen gibt es von der städtischen Behörde), haben wir das Zelt nicht angemeldet. Wir haben das Fest auch nicht öffentlich gemacht, nur für Gartenfreunde und Angehörige.
Aber vergesst die Unfallversicherung nicht, die am teuersten ist, aber in der heutigen Klagezeit am wichtigsten (es kann immer was passieren).

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