Wurzelstock verrotten

Begonnen von Roderich, 21. August 2009, 19:30:00

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

Roderich

Wie viele Jahre braucht der Wurzelstock abgesägter Hochstammbäume zum Verrotten?

Ohne Rodung oder Abfräsen.


Roderich

eckhard

Hallo roderich,
meinst du die Verottungs-Halbwertzeit oder bis die Wurzeln ganz verottet sind?
eckhard

Roderich

Interessante Fragestellung.


Meine Frage ist, nach welcher Zeit man den Wurzelstock ohne größeren Aufwand entfernen kann.

Roderich

Sven

Hallo Roderich

Also ich habe vor 7 Jahren 4 Bäume wegen Krankheit fällen müssen. dabei habe ich 1m um die Bäume aufgeschachtetund den Stamm 10 cm unter der Grasnarbe abgesägt. Danach alles wieder zu gemacht und neuen Rasen angelegt. Im letzten Jahr habe ich an einer dieser Stellen ein Beet angelegt.Die Wurzeln des Apfelbaumes waren soweit Verottet das Ich beim einstich mit den Spaten keine Probleme hatte.Es waren nur noch verfaultes Holz vorhanden.

Gruß Sven

bruno

Hallo Roderich einen ergändenden Tipp zum Sven. Den Stamm beim ausgraben stehen lassen und dann als Hebel beim Herausbrechen des Wurzelstockes nutzen, dann bleiben wenig Wurzeln in der Erde

Hans

Hallo Roderich,

Deine Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Zum einen kommt es auf die Baumart an. Apfel und Birne wird in der Regel schnell von holzzersetzenden Pilzen befallen. Man kann sogar nachhelfen, indem man die Stubben mit Zucht-Speisepilz-Brut beimpft(Stockschwämmchen, Austernseitling u.a.)
Bei Stubben von Pflaume,Pfirsich, Aprikose ist das nicht so einfach. Diese Hölzer setzen dem Pilz einen Widerstand entgegen (Säuren), was sie weniger angreifbar macht. Diese Stubben stehen oft 10 Jahre und länger.
Manche Gartenfreunde helfen dem Rotteprozess nach, indem sie Löcher von oben in die Stubben bohren und immer wieder Zucker einfüllen. Die chemischen Zusammenhänge kenne ich nicht, habe mich aber schon mehrfach vom Erfolg überzeugen können.
Übrigens gibt es in Garten- und Baumärkten auch
Mittel, die die Hozzersetzung fördern sollen.

Hans

Online-Seminar am 19.03.2024

Tomaten selbst anbauen

Die Vielfalt an Formen, Farben und Geschmacksnuancen der Tomate ist fast grenzenlos. Mit den praxiserprobten Tipps von Dr. Helga Buchter-Weisbrodt können Sie bis weit in den Herbst hinein aromatische Tomaten ernten. Sie informiert über Sorten, Aussaat, Anzucht, Pflanzung und Pflege. Hinweise zum Ernten, Konservieren und den Inhaltsstoffen runden den Vortrag ab.

Mehr Informationen 

Unsere Gartenschätze

Im Fokus: Gartenschätze

Sie sind auf der Suche nach Besonderheiten für Ihren Garten? Dann schauen Sie sich doch mal unsere Gartenschätze an. Neben interessanten Infos zu den einzelnen Pflanzen, finden Sie hier auch passende Bezugsquellen.

mehr…

Der Blühkalender der Stauden

Der Blühkalender der Stauden

Unser Blühkalender hilft Ihnen dabei, Stauden mit unterschiedlichen Blütezeiten zu pflanzen – das freut das Auge und bietet vielen Insekten das ganze Gartenjahr Nahrung.

mehr…

Online-Seminar am 26.03.2024

Kartoffeln und Süßkartoffeln anbauen

Beide Knollen gehören zu den weltweit wichtigsten Nahrungspflanzen. Unser Referent Thomas Jaksch erklärt was die „traditionelle“ und die „neue“ Knolle gemeinsam haben und was sie unterscheidet. Der Gemüseexperte gibt praktische Tipps und erklärt den naturgemäßen Anbau, wie Sie Sorten auswählen, ernten und (Süß-)Kartoffeln verwenden.

Mehr Informationen 

Was liegt an im Obstgarten?

Obstgarten Februar

Hier finden Sie unsere aktuellen Gartentipps für den März.
mehr…

Was liegt an im Gemüsegarten?

Gemüsegarten März

Hier finden Sie unsere aktuellen Gartentipps für den März.
mehr…

Was liegt an im Ziergarten?

Ziergarten März

Hier finden Sie unsere aktuellen Gartentipps für den März.
mehr…

„Der Fachberater“ – damit Sie auf dem Laufenden sind!

Der Fachberater

Für Gartenfachberater, Vereinsvorstände und alle, die es genauer wissen wollen: „Der Fachberater“ informiert Sie vier Mal im Jahr über gartenfachliche und verbandspolitische Themen des Klein­gar­ten­wesens. Die Ver­bands­zeit­schrift des Bun­des­ver­ban­des Deutscher Gartenfreunde widmet sich zudem Ausgabe für Ausgabe verschiedenen Schwer­punkt­the­men.

mehr...