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Ziergarten Dezember
Foto: Neder
Ansprechendes Winterduett
In Schalen oder Blumenkästen nebeneinander gepflanzt bilden Christrosen (Helleborus niger) und Schneeheide (Erica carnea) ein optisch ansprechendes Winterduett. Im Handel angebotene, um Weihnachten blühende Exemplare der Christrose werden häufig gärtnerisch so „vorbehandelt“, dass sie vorzeitig zur Blüte kommen. Nach dem Auspflanzen verhalten sie sich wieder wie ihre wilden Verwandten und blühen – je nach Lage und Witterung – im Februar. Christrosen lieben einen kalkhaltigen, lockeren Humusboden in Gehölznähe.
Aufgrund ihrer frühen Blüte, die – je nach Witterung und Sorte – bereits Ende November oder Anfang Dezember einsetzt, zählt auch die Schneeheide zu den wichtigsten Nahrungsquellen für Insekten, die selbst in der kalten Jahreszeit unterwegs sind. Sie gedeiht in voller Sonne und wächst auch auf kalkreichen Böden, wenn diese tiefgründig sind, viel organische Substanz enthalten und im Sommer nicht vollständig austrocknen.
Alternative zum „grünen Daumen“
Nicht jeder ist mit dem sprichwörtlichen „grünen Daumen“ gesegnet. Daher vertrocknen Zimmerpflanzen oft oder leiden unter zu viel Gießwasser – obwohl Sie es nur besonders gut meinen. Solche Gießfehler lassen sich leicht vermeiden, indem Sie einen Finger einige Zentimeter tief in das Substrat stecken und so die Feuchtigkeit prüfen. Das ergibt bereits einen guten Anhaltspunkt über den Feuchtezustand.
Foto: Neder
Wenn Sie sich nicht die Hände schmutzig machen möchten, können Sie auf relativ günstige Hilfsmittel zurückgreifen. Sogenannte „Moisture Meter“ (Feuchtigkeitsmesser) sind kleine Sonden mit einem Feuchtesensor an der Spitze und einer einfachen Anzeige, die optisch erkennen lässt, ob sich das Substrat im grünen Bereich befindet. Bei manchen Modellen lässt sich zusätzlich der pH-Wert ablesen – ein wichtiger Faktor, der insbesondere bei Zitruspflanzen oder Kamelien korrekt eingestellt sein sollte.
Thomas Neder







