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Bodenfruchtbarkeit erhalten - Hacken, Düngen und Mulchen gehören dazu

Schlagworte zu diesem Artikel:
  • Bodenfruchtbarkeit
  • Hacken
  • Düngen
  • Mulchen
  • Mulchmaterial
  • Nährstoffauswaschung
  • Grub­bern
  • Nähr­stoff­ver­sor­gung
  • Düngebedarf
  • Nährstoffreserven
  • Bodenuntersuchung
  • Grün­dün­gungs­pflan­zen
  • Gartenboden

MulchmaterialFoto: Breder In ertragslosen Zeiten, z.B. im Winter, sollten Sie den Boden mit Mulchmaterial vor Austrocknung und Nährstoffauswaschung schützen Wachsen Obst, Gemüse und Blumen nicht zur Zufriedenheit, liegt mitunter die Vermutung nahe, dass mit dem Bo­den etwas nicht „stimmt“. Dann werden meist säckeweise Torf, Mutterboden oder Blumenerde gekauft und auf die Beete verteilt. Besser ist es, die Bo­den­frucht­bar­keit des gewachsenen Bodens gezielt und langfristig zu erhöhen und zu erhalten.

Eine besonders wichtige Maßnahme ist die kontinuierliche und rechtzeitige Bodenbearbeitung wie Hacken, Grub­bern und evtl. Umgraben. Aber auch eine bedarfsgerechte Nähr­stoff­ver­sor­gung der Pflanzen ist vonnöten. Mit Hilfe einer Bodenuntersuchung alle drei Jahre können Sie die Nährstoffreserven im Boden und den konkreten Düngebedarf ermitteln lassen.

In ertragslosen Zeiten, z.B. im Winter, sollten Sie den Boden mit einer Schicht aus Grün­dün­gungs­pflan­zen oder aus Mulchmaterial vor Austrocknung und Nährstoffauswaschung schützen. Im Früh­jahr eingearbeitete Gründüngungspflanzen führen dem Boden organische Masse und nach der Zer­set­zung Nährstoffe zu.

Wenn Sie Ihre Beete ganzjährig mulchen, sparen Sie Wasser, da weniger Wasser verdunstet. Be­den­ken Sie in dem Zusammenhang auch, dass zu reichliche Wassergaben zu Nährstoffauswaschungen führen.

Durch eine sachgerechte Fruchtfolge auf den Beeten können Sie verhindern, dass sich spezielle Krankheitserreger im Boden ausbreiten. Planen Sie daher sorgfältig, was Sie wann anbauen wol­len.

Wer Erde zukauft, sollte wissen, dass sie zwar Nährstoffe enthält, aber von den Organismen des standorteigenen Bodens erst „belebt“ werden muss. In jedem noch so sandigen Gartenboden gibt es mehr nützliche Mikrolebewesen als in jeder zugekauften Erde.

Maria Andrae

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