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Jetzt das Gemüsebeet vorbereiten

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  • Schwachzehrer

Gemüsebeet vorbereitenFoto: maho/Adobe Stock

Es ist wieder Zeit, die Gartengeräte abzustauben und vor allem erstmal das Gemüsebeet für die Pflanzung und Aussaat vorzubereiten. Zuerst sollten Sie dafür die Erde tiefgründig mit einem Sauzahn oder einem Grubber auflockern. Umgraben sollen Sie höchstens schwere Böden, und das eigentlich am besten im Herbst. Feste Böden können Sie aber auch mit einer Grabegabel lockern. Entfernen Sie dabei alle nicht zersetzten Pflanzenreste und unerwünschten Beikräuter.

Wichtig: Machen Sie dies ruhig ein paar Wochen vor der Auspflanzung oder Aussaat, so hat die Erde genug Zeit, sich zu setzen. Gleichzeitig schaffen Sie so ein „falsches Saatbeet“, in dem Beikräuter keimen, die Sie dann ohne Probleme entfernen können. Ist es in dieser Zeit trocken, können Sie Ihr „Unkraut“ auch mal gießen, damit es wächst.

Danach ist es Zeit, sich um die notwendige Nährstoffversorgung zu kümmern: Am besten, Sie haben eine Vierfelderwirtschaft in Ihrem Gemüsegarten, bei der erst Starkzehrer, dann Mittelzehrer und Schwachzehrer und dann im vierten Jahr eine Gründüngung mit einer Anbaupause folgen. Auf dem Feld mit den Starkzehrern, wie Kartoffeln oder Tomaten, arbeiten Sie tiefgründig Kompost oder Hornspäne in den Boden ein. Wenn Sie unsicher mit den Mengen sind, ist es bei den Hornspänen hilfreich, einmal zu wiegen, wie viel Gewicht bei Ihnen eine durchschnittliche Handvoll hat.

Starkzehrer sind Sellerie, Lauch, Gurke, Kürbis, Zucchini, Melone, Tomate, Kartoffel, Aubergine und alle Kohlarten.

Mittelzehrer sind Kohlrabi, Rettich, Möhre, Pastinake, Fenchel, Peter­silien­wur­zel, Salate, Endivien, Chicorée, Schwarz­wur­zel, Spinat, Rote Bete, Mangold, Zwiebel, Knoblauch, Paprika.

Schwachzehrer sind Radieschen, Kres­­se, Rucola, Erbsen, Bohnen, Linsen, Feldsalat.

Anschließend ebnen Sie das Beet gleich­­­­mäßig ein. Je feiner das Saatgut, desto feiner sollte die Krümelstruktur des Bodens sein.

sök

 

 

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