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Dürren nehmen zu

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Dürren nehmen zuFoto: Mihail/Adobe Stock


Wochen-, ja monatelang kein Tropfen Regen – ausgedörrte Böden, vertrocknete Pflanzen und durstige Tiere: Was lange als unvorstellbar galt, wurde 2018 in Deutschland Realität. Eine lange Dürreperiode machte Pflanzen, Tieren und Menschen schwer zu schaffen. In den Jahren 2019 und 2020 sah es kaum besser aus. Ein internationa­les Forschungsteam der Universität Mainz hat mithilfe von Baumringanalysen jetzt sogar ermittelt, dass wir seit 2015 in Europa die schlimmste Sommer-Trockenperiode seit 2100 Jahren haben.

Zukünftig könnten derartige Dürren noch extremer ausfallen, so das Ergebnis einer Analyse von Klimadaten des letzten Jahrtausends durch Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts – un­ab­hän­gig davon, dass auch mal ein Jahr verregnet ist. Demnach müssen mehrere Faktoren zu­sam­men­kommen, damit eine Megadürre auftritt: Neben steigenden Temperaturen sind das die Sonneneinstrahlung sowie bestimmte Wetterlagen und Strömungsverhältnisse im Nordatlantik.
Bedingungen, die in Zukunft öfter zu erwarten sind: „Wir müssen uns darauf einstellen, dass es im Zuge des Klimawandels in Deutschland zukünftig zu Extremdürren kommen kann, die in der modernen Land- und Forstwirtschaft enorme Schäden anrichten“, so Dr. Monica Ionita-Scholz vom Alfred-Wegener-Institut.

sök

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