• Gut zu wissen

Vorsicht bei pflanzlichen Urlaubssouvenirs

Schlagworte zu diesem Artikel:
  • Krank­hei­ten
  • Schädlinge
  • Pflanzengesundheitszeugnis
  • Zollkon­trolle
  • Washingtoner Artenschutzüber­einkommen
  • Pflanzenschutzdienst

„Mitbringsel“Foto: agroscope.ch


Sommerzeit ist Reisezeit – dabei geraten Touristen schnell in Versuchung, Pflanzen, Schnitt­blu­men, Früchte, Gemüse, Stecklinge oder Samen als „Mitbringsel“ einzupacken. Innerhalb der Euro­pä­ischen Union (außer den Kanaren!) und der Schweiz ist das problemlos möglich.

Ganz anders sieht es bei Reisezielen außerhalb des europäischen Kontinents aus. Damit Krank­hei­ten und Schädlinge nicht weltweit verschleppt werden, gilt für viele Arten (z.B. Weinreben, Zi­trus­pflanzen) ein absolutes Einfuhrverbot. Bei allen anderen ist für die Einfuhr immer ein behördliches Pflanzengesundheitszeugnis des Ursprungslandes erforderlich. Können Sie dieses bei der Zollkon­trolle nicht vorlegen, werden Ihre Mitbringsel sichergestellt und unter Umständen gebühren­pflich­tig vernichtet.

Bei den europäischen Nicht-EU-Staaten (z.B. Andorra, Monaco), dem angrenzenden Mittel­meer­raum (z.B. Israel, Tunesien) sowie den Kanaren gilt eine andere Regelung: Hier dürfen Sie bis zu 3 kg Früchte und 50 Schnitt­blu­men „ohne Papiere“ mit nach Hause nehmen. Da die Einfuhr­be­stim­mungen laufend aktualisiert wer­den und da zusätzlich etliche Pflanzenarten den Bestimmungen des Washingtoner Artenschutzüber­einkommens (CITES) unterliegen, sollten Sie sich rechtzeitig vor Reiseantritt beim Pflanzenschutzdienst Ihres Bundeslandes informieren oder im Zweifelsfall auf die Mitnahme von Pflanzen verzichten.

grr

Online-Seminar am 15.04.2025

Bohnen: So gelingt ihnen der Klassiker

Sie sind anspruchslos und leicht anzubauen: Erfahren Sie in diesem Seminar alles über den Anbau von Stangen-, Busch- und Prunkbohnen. Von der Sortenwahl über die Aussaat bis hin zur Pflege und Ernte zeigt Thomas Jaksch Ihnen, was Sie beachten sollten, damit Ihr Anbau ein Erfolg wird!

Mehr Informationen 

Boden gut machen

Boden gut machen

Feinkrümelig, gut durchwurzelt und humos: Fruchtbare Gartenerde ist die Grundlage jeder guten Ernte. Wie Sie Ihren Boden im Kleingarten aufbauen können und warum es gerade in Zeiten des Klimawandels auf den Humusgehalt ankommt, erklärt Ruth Cramer in ihrem Vortrag. Die erfahrene Gartenbau-Beraterin zeigt etwa, wie Humus Wasser speichert, das Bodenleben fördert und welche Rolle Kompost und Wurzeln dabei spielen. Sie stellt praktische Methoden vor, wie Sie den Humusgehalt Ihres Bodens dauerhaft erhöhen können und wie Sie leicht selbst Kompost bereiten.

Mehr Informationen 

Unsere Gartenschätze

Im Fokus: Gartenschätze

Sie sind auf der Suche nach Besonderheiten für Ihren Garten? Dann schauen Sie sich doch mal unsere Gartenschätze an. Neben interessanten Infos zu den einzelnen Pflanzen, finden Sie hier auch passende Bezugsquellen.

mehr…

Was liegt an im Obstgarten?

Obstgarten April

Hier finden Sie unsere aktuellen Gartentipps für den April.
mehr…

Was liegt an im Gemüsegarten?

Gemüsegarten April

Hier finden Sie unsere aktuellen Gartentipps für den April.
mehr…

Was liegt an im Ziergarten?

Ziergarten April

Hier finden Sie unsere aktuellen Gartentipps für den April.
mehr…

„Der Fachberater“ – damit Sie auf dem Laufenden sind!

Der Fachberater

Für Gartenfachberater, Vereinsvorstände und alle, die es genauer wissen wollen: „Der Fachberater“ informiert Sie vier Mal im Jahr über gartenfachliche und verbandspolitische Themen des Klein­gar­ten­wesens. Die Ver­bands­zeit­schrift des Bun­des­ver­ban­des Deutscher Gartenfreunde widmet sich zudem Ausgabe für Ausgabe verschiedenen Schwer­punkt­the­men.

mehr...