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Tipps zur Bekämpfung des Apfelwicklers

Schlagworte zu diesem Artikel:
  • Apfelwickler
  • Pheromonfallen
  • Pflanzenschutzmittel

Zweite Generation des ApfelwicklersFoto: Hoyer Schäden an einem Apfel, die die zweite Generation des Apfelwicklers verursacht hat Wie lässt sich der Apfelwickler am besten bekämpfen? Eine Phero­mon­falle für 17 Euro ist ein Tropfen auf den heißen Stein, der zudem nicht wirklich hilft, wie unser Pflanzen­schutz­ex­per­te Christoph Hoyer weiß.


Bekämpfung des Apfelwicklers ist schwierig

Diese Pheromonfallen wurden zur Überwachung des Falterfluges entwickelt. Der Sexualduftstoff lockt die männlichen Falter an, die dann auf der Suche nach einen Weibchen direkt in die Falle flattern. Die weiblichen Tiere legen allerdings völlig ungestört ihre Eier ab, die vorher von einem der vielen Männchen, die nicht in die Falle gegangen sind, befruchtet wurden.

Die Bekämpfung des Apfelwicklers ist derzeit nur mit Pflanzenschutzmitteln möglich. Zugelassen sind zwei Präparate: „Raupenfrei“ von Bayer Garten (vormals unter der Bezeichnung „Runner“ im Handel) und „Granupom Apfelmadenfrei“ von Neudorff. Das biologische Präparat Granupom kann über einen Bestellgutschein, der im Fachhandel erhältlich ist, bei der Firma Neudorff bezogen werden.

Raupe des ApfelwicklersFoto: Buchter-Weisbrodt Raupe des Apfelwicklers Die Bekämpfung mit diesen Pflan­zen­schut­zmit­teln dürfte allerdings auch nicht viel preiswerter sein als die genannte Falle. Allerdings ist bei sachgemäßer Anwendung eine ausreichende Wirkung zu erzielen.

Die Bekämpfung der ersten Falter­ge­ne­ra­tion erfolgt je nach Witterung von Ende Mai bis Mitte Juni. Gegen die zweite Generation kann ab Mitte Juli mit den genannten Präparaten ge­spritzt werden.

Bitte beachten Sie vor dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln die aktuelle Zulassungssituation.

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