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Schäden an Zimmer-Orchideen

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Zwerg-PhalaenopsisFoto: Themenbild Zwerg-Phalaenopsis 'Little Lady' im x-ten Jahr, mit kompakten, üppig besetzten Blütenrispen, gesund und blühfreudig, weil Standort (Sonnenexposition, Klima) und Pflege (von allem wenig) stimmen An Orchideen können verschiedene Krank­heits­er­reger und Schädlinge auftreten. Auf der Fensterbank sind es meist Schild- und Wollläuse, die Probleme bereiten. Diese hartnäckigen Schädlinge lassen sich leider nicht so leicht bekämpfen wie Blattläuse, die gelegentlich an den zarten Orchideenblüten saugen.

Da Orchideen nur wenige und meist sehr feste Blätter haben, verdunsten sie im Vergleich zu anderen Pflanzen relativ wenig Wasser. Entsprechend gering ist der Transpirationsstrom, der das Wasser von der Wurzel in die Blätter transportiert.

Deshalb sollte bei Orchideen auf den Einsatz von Pflanzenschutzgranulaten oder Stäbchen verzichtet werden. Aufgrund des langsamen Wassertransportes erreicht der von den Wurzeln aufgenommene Wirkstoff die Blätter nicht in ausreichender Menge. Besser ist die Verwendung von Sprays, wie „Schädlingsfrei CAREO“ (Celaflor) oder „Schädlingsfrei Calypso Perfekt“ (Bayer).

In selteneren Fällen können auch Spinnmilben auf­tre­ten. Hier wirkt das Präparat „Axoris Zier­pflan­zen­spray“ (Compo), das auch die bereits genannten Schädlinge erfasst.

Zeigen die Blätter der Orchideen braune, gelbe oder graue Flecken, kann das ganz verschiedene Gründe haben. Als Ursachen kommen verschiedene Bakterien, Pilze und auch Viren infrage. Die genaue Bestimmung ist schwierig und in den meisten Fällen auch nicht erforderlich, da eine Bekämpfung all dieser Krankheitserreger bei Zimmerpflanzen nicht möglich ist.

Christoph Hoyer

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