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So machen Sie die Vögel satt

Schlagworte zu diesem Artikel:
  • Gartenvögel
  • Vögel
  • Winter
  • Vogelfütterung

FutterspenderFoto: dieter76/Adobe Stock

Eine ganzjährige Fütterung von Gartenvögeln ist bei Experten umstritten. Die Fütterung im Winter ist aber auf jeden Fall empfehlenswert – dann besuchen viele Vögel die Futterstelle, da sie bei hart gefrorenem Boden und dicker Schneedecke schlecht an ihr „natürliches“ Futter herankommen.

Wer braucht welches Futter?

Körnerfresser wie Meisen, Finken, Sperlinge fressen Samen und Nüsse, z.B. Sonnenblumen­kerne, Hanfsamen, Erdnüsse. Weichfutterfresser wie Amseln, Rotkehlchen oder Zaunkönige können Sie mit Haferflocken, Kleie, Obst oder Rosinen versorgen.

Worauf müssen Sie achten?

Entscheidend ist, dass die Vö­gel nicht im Futter stehen, da es sonst durch Kot verunreinigt wird und sich Krankheitserreger leicht verbreiten können. Zudem darf das Futter nicht nass werden – sonst verdirbt es oder gefriert bei frostigen Tem­peraturen zu festen Klumpen.

Hängen oder stellen Sie alle Futterbehälter so auf, dass sich Katzen nicht in der Nähe verstecken können, und achten Sie darauf, dass Fensterscheiben nicht zur tödlichen Falle werden. Platzieren Sie dazu die Futterstelle entweder ganz nah (bis zu 1 m) oder mit deutlicher Entfernung (mind. 10 m) zur Scheibe. Sollten dennoch immer wieder Vögel eine Scheibe übersehen, können Sie diese mit Aufklebern oder einem speziellen Stift sichtbarer machen.

Welche Futterspender eignen sich?

FuttersäuleFoto: vivara.de

Eine gute Wahl sind sogenannte Futtersäulen aus Kunststoff oder Plexiglas, bei denen die Samen und Nüsse von oben nachrutschen. Diese können Sie einfach an Ästen, Pergolen oder Hauswänden aufhängen oder oben auf einen Pfahl setzen. Auch Boden-Futterspender, die z.B. gerne von Amseln, Rotkehlchen oder Heckenbraunellen besucht werden, sorgen dafür, dass die Vogelnahrung sauber und trocken bleibt. Es besteht aber die Gefahr, dass Futter auf dem Boden Mäuse oder Ratten anlockt. Daher sollten Sie verstreute Futterreste möglichst entfernen und Boden-Futterspender am besten abends einräumen.

Zusätzlich können Sie Fettfutter mit Samen und Nüssen, z.B. Meisenringe oder -knödel, aufhängen – am besten ohne Plastiknetz, da sich die Vögel darin verfangen können. Zu empfehlen ist es auch, viele verschiedene kleine Futterstellen einzurichten statt einer großen, da so auch die konkurrenzschwachen Arten zum Zuge kommen.

grr

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