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Graben, lockern, schneiden

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Ergonomische Scheren

AstschereFoto: Wolf-Garten Eine gute Astschere überträgt die Muskelkraft so effizient, dass das Schneiden auch dickerer Zweige leicht von der Hand geht. Sind Boden und Beete bearbeitet, zieht es den Gärtner zu Höherem: Baum- und Strauchpflege sind an der Reihe. Stört ein Zweig am Baum, lässt sich dieser mit Rat­schen-Astscheren leicht entfernen. Damit lässt sich das Holz schon mit wenig Kraftaufwand mü­he­los durchtrennen. Einige moderne Modelle verstärken mit einer in­no­va­ti­ven Kraftübertragung im Scheren­kopf die eingesetzte Energie und schaffen ohne großen Kraftaufwand bis zu 50 mm dicke Äste. Scheren aus Alumi­nium sind leicht, manche haben eine Te­les­kop-Funktion, um die Griffe zu ver­län­gern.

Wer seinen Garten durch eine lau­schi­ge Heckenwand abgrenzen möchte, aber kei­ne Lust auf aufwändige Schnitt­ak­tio­nen hat, findet in mit­tel­ho­hen Gehölzen wie Rhododendron oder Gartenhortensie eine schöne und recht pflegeleichte Lösung. Den meisten Hortensien genügt es, wenn abgestorbene Zweige entfernt werden, um Platz für neue, frische Triebe zu schaffen. Und auch der Rhododendron muss nur dann gekürzt werden, wenn er zu groß wird und seine äußeren Blätter dem inne­ren Buschwerk das Licht nehmen. Leicht von der Hand geht das mit Gartenscheren, die ergonomisch in der Hand liegen und so­wohl Blumen als auch junge Triebe kür­zen – und deshalb zu jeder Grund­aus­stat­tung dazugehören. Hier empfiehlt es sich, sorgfältig auszuwählen. So sollte die Schere zur Hand­grö­ße passen oder verstellbar sein.


Fiskars HandschereFoto: Fiskars


Wildwuchs eindämmen

PflanzvliesFoto: djd/Gutta Hilfreich für Blumenbeete:
Ein Pflanzvlies verhindert Wildwuchs rund um die Zierpflanzen. Es wird auf den Boden gelegt und mit Mulch abgedeckt.
Der eigene Garten ist für viele ein entspan­nendes Hobby – aber auch eins, das viel Zeit in Anspruch nimmt. Kaum ist das Blu­menbeet vom Wild­wuchs befreit, sprießt bereits das nächste Kraut. Mit dem Jäten kommt man kaum hinterher. Eine Alternative, die das unerwünschte Wachstum ganz ohne Chemie und auch ohne Mus­kel­kraft zurückhält, ist ein Gartenvlies. Wer jetzt ein Beet neu gestaltet, kann damit gleich in einem Arbeitsschritt das Unkraut auf Jahre eindämmen.

 

 

Außerdem nützlich:

Pflanzholz für das Pflanzen von Gemüsesetzlingen Schnur für gerade Reihen bei Aussaat und Pflanzung Rasenrechen für Rasenschnitt und Herbstlaub Handheckenschere für Beetein­fas­sungen und Staudenrückschnitt Rasenkantenschere für Rasenpflege und Formschnitt

 

Denn das bodenbedeckende Vlies gibt dem unerwünschten Grün keine Chance, aus dem Boden zu sprießen. Nur die Zierpflanzen erhalten durch passende Öffnun­gen Raum, sich auszubreiten. Die Schutzschicht, die zwischen dem Boden und einer Mulchschicht verlegt wird, stoppt so den Wildwuchs – sowohl über als auch unter dem Vlies.

Jede Rasenfläche, ist sie noch so überschaubar, will gepflegt werden. Dafür muss es nicht der Elektrorasenmäher sein. Als Einsteigermodell eignet sich ein Spindelmäher. Dank seiner großen Räder lässt er sich leicht über den Rasen schieben und schneidet mit einer mit Messern besetzten Walze die Halme ab. Das Gerät verfügt über Regler, an denen die gewünschte Schnitthöhe eingestellt werden kann. Im Sommer sollten die Halme 1–2 cm länger bleiben – der Schatten schützt den Boden vor schnellem Austrocknen bei Hitze.?

Oliver Schönfeld

 

Bezugsquellen

Hochwertiges Werkzeug gibt es im Fachhandel und Baumarkt.
Infos und Händleradressen:

Eurotops
Tel. 01 80/5 30 62 63 (14 Ct./Min. aus dem deutschen Festnetz, mobil max. 42 Ct./Min.)
www.eurotops.de

Fiskars
Tel. 0 52 21/9 35–2 99
www.fiskars.de

Gardena
Tel. 07 31/4 90-1 23
www.gardena.com

Master Garten
Tel. 0 24 63/9 96 63-96
www.master-gardentools.com

MTD Products/Wolf-Garten
Tel. 0 68 05/79-0
www.wolf-garten.de

Ein umfassendes Sortiment bieten auch Onlineshops wie
www.westfalia.de, www.poetschke.de

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Für Gartenfachberater, Vereinsvorstände und alle, die es genauer wissen wollen: „Der Fachberater“ informiert Sie vier Mal im Jahr über gartenfachliche und verbandspolitische Themen des Klein­gar­ten­wesens. Die Ver­bands­zeit­schrift des Bun­des­ver­ban­des Deutscher Gartenfreunde widmet sich zudem Ausgabe für Ausgabe verschiedenen Schwer­punkt­the­men.

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