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Obstbäume vor Pilzkrankheiten schützen

Schlagworte zu diesem Artikel:
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  • Monilia-Spitzendürre
  • Sau­er­kir­sche
  • Schrotschusskrankheit
  • Narrenkrankheit
  • Taschenkrankheit

Auch beim Birnengitterrost er­folgt die Infektion der jungen Blätter schon früh im Jahr. Die Sporen werden als gelborange, schleimige Masse an den Zweigen bestimmter Wacholderarten gebildet und von dort mit Hilfe des Windes auf die jungen Birnenblätter geweht.

Sporenanlagen des WacholderblasenrostesFoto: Hoyer Sporenanlagen des Wacholderblasenrostes, dem Verursacher des Birnengitterrostes, am Wacholder Als besonders anfällig gelten der Sadebaum (Juniperus sabina) und mehrere Sorten der Art Juniperus chinensis. Der einheimische Wacholder (Juniperus communis) und die Arten Juniperus horizontalis und Juniperus squamata werden vom Wachol­der­bla­sen­rost nicht befallen.

Wer weiß, wo befallene Wacholder stehen, kann sehr genau bestimmen, wann Fungizidbehandlungen an der Birne sinnvoll sind. Infektionsgefahr besteht nämlich nur in einem Zeitraum von ca. drei Wochen, in dem am Wacholder die auffälligen Spo­ren­mas­sen gebildet werden. Frühere und spätere Sprit­zungen zeigen keine Wirkung.

Ähnlich verhält es sich bei der Monilia-Spitzendürre der Sau­er­kir­sche. Hier kommt es nur während der Blütezeit zu Infektionen, da der Pilz nur über die Blüten­organe in die Triebe eindringen kann.

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