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Nützlinge im Porträt: Marienkäfer, Ohrwurm und Florfliege

Schlagworte zu diesem Artikel:
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Larve des Asiatischen MarienkäfersFoto: blickwinkel/J. Kottmann Die Larven des Asiatischen Marienkäfers haben orangefarbene Streifen an den Seiten.

Eingeführt: Asiatische Marienkäfer

Seit einigen Jahren macht sich in Deutschland eine weitere Marienkäferart breit: der Asiatische Ma­rien­käfer, eine aus Asien importierte Art, die ur­sprüng­lich gegen Blattläuse in Gewächshäusern eingesetzt wurde. Die farblich und bezüglich der Punktzahl sehr variablen Tiere werden auch als „Harlekin-Marien­kä­fer“ bzw. „Vielfarbiger Marienkäfer“ bezeichnet. Sie weisen auf der hellen Halsschildplatte eine dunkle Zeichnung, die einem W oder M ähnelt, auf.

Der Asiatische Marienkäfer ist ein bedeutender Ge­gen­spieler von Blattläusen. Er verzehrt etwa fünfmal so viele Blattläuse wie ein Sie­benpunkt. Allerdings räubert er stark unter unseren heimischen Arten und frisst deren Eigelege und Puppen. Man wird erst in einigen Jahren beurteilen können, wie groß sein Nutzen wirklich ist.

Neben den Marienkäfern spielen einige Laufkäfer-Arten, Weichkäfer und Kurzflüglerkäfer als Schäd­lings­be­kämpfer eine Rolle. Larven und voll entwickelte Käfer ernähren sich von Blattläusen, kleinen Raupen, Regenwürmern und kleinen Schnecken.

MarienkäferFoto: blickwinkel/A. Rose Färbung und Anzahl der Punkte auf den Flügeldecken der Käfer sind variabel.

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