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Gartenhaus gemütlich einrichten: 7 Tipps

Gärten stellen einen einzigartigen Ort zur Entspannung an frischer Luft dar. Das Pflanzen oder Säen von Blumen und Gemüse sowie die Pflege einer Grünanlage sind der perfekte Ausgleich für unseren stressigen Alltag. Wer über ein Gartenhaus verfügt, genießt zudem einen besonderen Komfort. Früher handelte es sich dabei meist um einen kleinen Schuppen, in dem Arbeitsgeräte, ein paar Campingmöbel und ähnliches verstaut wurden. Heute wissen viele Menschen den Luxus eines stabilen, bestenfalls isolierten, Gartenhauses zu schätzen. Nachstehend halten wir einige Ideen für die Einrichtung bereit, die für einladende Gemütlichkeit sorgen.


Gartenhäuser aus HolzFoto: Pixabay.com © matthiasboeckel CCO Public Domain Gartenhäuser aus Holz harmonisieren perfekt mit üppigem Grün.


Tipp 1: Holzmöbel – der Klassiker

Natur pur holt man sich mit unbehandelten Holzmöbeln ins Gartenhaus. Sie gehen mit zahlreichen positiven Eigenschaften einher, darunter:

  • Robustheit und Langlebigkeit
  • Pflegeleichtigkeit – nur Holzmöbel für den Außenbereich brauchen etwas mehr Pflegeaufwand
  • Facettenreichtum
  • warme Ausstrahlung

Je nachdem, für welche Holzart man sich entscheidet, lässt sich von einer individuellen Optik profitieren. Sie unterscheiden sich unter anderem im Farbton, der von sehr hellem Weißgelb bis zu dunklem Schokoladenbraun reicht, und in ihrer jeweils charakteristischen Maserung. Das Material steht für Wärme, Natürlichkeit sowie Rustikalität. Wer sein Gartenhaus mit Holzmobiliar ausstattet, kommt in den Genuss einer urgemütlichen Atmosphäre. 


Tipp 2: gute Beleuchtung

Damit das Gartenhaus zu jeder Jahreszeit und Stunde genutzt werden kann, sollte das Augenmerk auch auf der Beleuchtung liegen. Für romantische Abende sollten Kerzen, gerne mit köstlichem Duft, nicht fehlen. Sie reichen allerdings für gesellige Abende, die Essenszubereitung oder das Lesen eines Buches nicht aus. Großer Beliebtheit erfreuen sich LED-Streifen, die als flexible Beleuchtungslösungen für Innen- und Außenbereiche bekannt sind. Gleich, ob es sich um ein Wohn- oder Gartenhaus handelt, mit der Beleuchtung steht und fällt die Wirkung eines Raumes. Zu den Vorteilen von LED-Bändern und Co. zählen unter anderem:

  • sie nehmen kaum Platz in Anspruch
  • große Auswahl an Farben, auch wechselnd
  • integrierte Dimmer ermöglichen diffuses bis starkes Licht, ganz nach Wunsch und Bedarf
  • einfache Montage, zum Beispiel durch die Integration von doppelseitigem Klebeband
  • niedriger Stromverbrauch

Tipp 3: auf Sitzkomfort achten

Die typische Gartenlaube in ihren vielen Formen ist zwar häufig eher etwas rustikaler, aber wer viel Zeit im Gartenhaus verbringt, wünscht sich natürlich auch etwas Gemütlichkeit. Hält man sich häufiger auch an kühleren Tagen im Gartenhaus auf, sollte auf einen Teppich nicht verzichtet werden. Er bietet nicht nur einen einladenden Anblick, sondern sorgt zudem für eine angenehme Haptik. Eine bequeme Couch, die sich bestenfalls in einen komfortablen Schlafplatz umwandeln lässt, stellt ein willkommenes Highlight dar. Leider findet sich nicht immer Platz dafür, in diesem Fall empfiehlt es sich, die vorhandenen Sitzmöglichkeiten mit dicken, weichen Kissen auszustatten. Wer während der Gartenarbeit eine kurze Pause einlegt, trägt nicht immer die sauberste Kleidung. Deshalb empfiehlt es sich Sitz- und Kissenbezüge mit Reißverschluss zu besorgen, die für die Waschmaschine geeignet sind.


Tipp 4: Beheizung mit offenem Kamin

Ein Holzfeuer sorgt sowohl für Wärme im Gartenhaus als auch für ein idyllisches Flair. Mit ein bisschen handwerklichem Geschick können Kamine, zum Beispiel aus Backsteinen oder Beton, selbst gebaut werden. Darüber hinaus findet sich im Handel eine breite Palette an Produkten in allen Größen und verschiedenen Designs. Für die Abführung des Rauches ist entweder ein Schornstein oder ein Rauchrohr erforderlich. Beide lassen sich problemlos auch nachträglich in Holz- oder gemauerte Gartenhäuser integrieren. In diesen Bereichen gibt es einige gesetzliche Bestimmungen, die zu beachten sind. Dies gilt gleichfalls für die Sicherheit und Brandschutzmaßnahmen. Am besten zieht man Fachleute wie einen Schornsteinfeger oder Kaminbauer zu Rate, bevor mit den baulichen Maßnahmen begonnen wird.

Unser Tipp:
Der offene Kamin lässt sich perfekt zum Grillen an regnerischen oder kühlen Tagen nutzen. Einzig und allein ein Grillrost sowie zwei Backsteine oder ähnliches sind erforderlich.


Holzfeuer im GartenhausFoto: Pixabay.com © GregMontani CCO Public Domain Ein Holzfeuer sorgt für romantische Stunden im Gartenhaus.

 

Tipp 5: Gusseiserne Holzöfen

Die moderne Alternative zu offenen Kaminen stellen gusseiserne Holzöfen dar. Sie bieten einige Vorteile gegenüber ihren Vorfahren:

  • stärkere Wärmeleistung, die Hitze wird direkt als Strahlungswärme in den Raum abgegeben
  • selbst bei hohen Temperaturen verzieht sich ein gusseiserner Ofen nicht
  • wenige Ascherückstände aufgrund sehr hoher Verbrennungstemperatur
  • neben Holz können auch Kohlebriketts verwendet werden
  • geringerer Holzverbrauch, da die Luftzufuhr entweder individuell oder sogar automatisch geregelt werden kann

Gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlägt man mit einem gusseisernen Ofen, der nicht nur als Heizmöglichkeit, sondern auch zum Kochen und Backen konzipiert wurde.


Tipp 6: Mit Pflanzen für ein gutes Raumklima sorgen

Wer einige Pflanzen in sein Gartenhaus integriert, profitiert von mehreren Vorzügen. Zum einen tragen sie zu einer besseren Luft sowie einem guten Raumklima bei, zum anderen stellen Blumen und Co. einen attraktiven, natürlichen Blickfang dar. Zu den Zimmerpflanzen, die die Luftqualität verbessern, gehören beispielsweise

  • Aloe Vera,
  • Bogenhanf,
  • Chrysanthemen,
  • Einblatt,
  • Gemeiner Efeu und
  • Grünlilien.

Zum Erreichen eines natürlichen Ambientes, sollte man die Pflanzen in Körben oder hübschen Tonschalen unterbringen. Steht nur wenig Platz im Gartenhaus zur Verfügung, empfiehlt sich die Nutzung von Blumenampeln oder Pflanzenregalen. Da diese Pflanzen nicht besonders winterfest sind müssten sie während der kalten Jahreszeit in Sicherheit gebracht werden.


Hängepflanzen für BlumenampelnFoto: Pixabay.com © Alexas_Fotos CCO Public Domain Hängepflanzen eignen sich für Blumenampeln am besten.

 

Tipp 7: behagliche Farben auswählen

Jede Farbe verfügt über eine individuelle Wirkung. So strahlen Rot, Gelb, Orange, Braun, Ocker sowie Gold Wärme aus. Ersteres sollte jedoch in Maßen genutzt werden, da es sehr dominant ist. Mit Elementen in Orange lässt sich Gemütlichkeit in das Gartenhaus bringen. Gleichzeitig gilt es als jung und trendy. Für die Wände empfiehlt sich in jedem Fall eine helle Farbe, sie lässt Räume optisch größer erscheinen. Naturholzmobiliar harmoniert perfekt mit Beige. Ihm werden, ebenso wie Braun, Attribute wie beruhigend, erdend, warm sowie wohnlich zugeordnet. Sie lösen verschiedene Gefühle bei uns aus, darunter Behaglichkeit, Sicherheit und Wohlbefinden.

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