Widerrechtliche Satzung

Begonnen von Wolke, 05. November 2008, 13:45:00

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

Wolke


Hallo zusammen,

wie geht man mit nicht-gesetzeskonformen Satzungen (hier sind satzungen gemeint, die nicht dem recht der bundesrepublik deutschland entsprechen)um. Einige Satzungen scheinen nur einen faulen Kompromiss darzustellen um die "schlechte" Arbeit von Vorständen zu rechtfertigen bzw. Neupächtern Vorschriften machen zu können, die eigentlich nicht rechtsverbindlich sind. meine frage nun, wie geht man mit solchen satzungen um?

Burchard

Hallo,

Satzungen (für eingetragene Vereine) die gegen geltendes Recht verstoßen kann es nicht geben - das wird beim Amtsgericht geprüft.

Kannst Du da mal ein konkretes Beispiel zeigen?

Bei der Garten- und Bauordnung kann es schon mal haarsträubende Passagen geben, aber wer die dann befolgt ist selber schuld.

gino

Ja, das haben Satzungen in Vereinen so an sich: sie wollen nur den Neumitgliedern das Leben schwer machen!!!!!!!!!! Und die ganz und gar überflüssige unentgeldliche!! "Arbeit" der Vorstände soll legitimiert werden.
ICH WÜRDE SOLCH EINEM VEREIN NIE BEITRETEN!
Das erleichtert das Leben aller Beteiligten.

Sarkastisch gemeint!
Ich gehe absolut konform mit Burchard.
gino

Re(e)Bell

Burchard hat geschrieben:
"Satzungen (für eingetragene Vereine) die gegen geltendes Recht verstoßen kann es nicht geben - das wird beim Amtsgericht geprüft."

Diese Aussage ist unzutreffend, denn das Amtsgericht (ein Rechtspfleger der das Vereinsregister führt)prüft nur, ob die Regeln des Vereinsrechtes §§ 21 -79 BGB eingehalten worden sind.
Ob alle anderen Satzungsinhalte mit Auflagen, Rechten und Pflichten gültig sind wird nicht geprüft. Aus diesem Grunde gibt es eine ganze Reihe von BGH und OLG Urteilen, welche Satzungsregelungen für ungültig erklärt haben.

Re(e)Bell

Uwe

Hallo Wolke

Mich würde ja mal interessieren was in eure Widerrechtlichen Satzung drinsteht. Ausserdem sprichst du von Satzungen. Bist du in mehreren Vereinen Mitglied, die alle, oder zum größten Teil, eine widerrechtliche Satzung haben die nur zu Gunsten des "bösen" Vorstand sind?
Wenn wir über eine derartigen Satzung diskutieren will muß man schon ein bisßen genauer sein bevor man wiedermal den Vorstand an Pranger stellt.

Gruß Uwe

Hans

Ja, das haben Satzungen in Vereinen so an sich: sie wollen nur den Neumitgliedern das Leben schwer machen!!!!!!!!!! Und die ganz und gar überflüssige unentgeldliche!! "Arbeit" der Vorstände soll legitimiert werden.
ICH WÜRDE SOLCH EINEM VEREIN NIE BEITRETEN!
Das erleichtert das Leben aller Beteiligten

Lieber Gino, was Du da geschrieben hast kann ich nur als Müll bezeichnen.

Hans

Uwe

Man sollte auch mal darüber nachdenken wer letzendlich über die Satzung entscheidet bzw. diese beschließt. Jeder der auch nur ein kleines bißchen Ahnung von Vereinsrecht hat weiß das die MV bestimmt was in der Satzung drinsteht und nicht der Vorstand. Oder liege ich da falsch? Soviel wie ich weiß muß eine neue Satzung oder Satzungsänderung mit Protokoll, der dies bezüglichen Versammlung, beim Amtsgericht abgegeben werden.

Gruß Uwe  

dora

lieber Hans

du solltest Ginos Beitrag mal richtig lesen, dann siehst du wie der das meint !!

Gruß dora

Eckhard

Hallo wolke,
solange es keinen konkreten Anlass gibt, über Satzungen "nachzudenken", ist alles hier Kaffeesatzleserei.
Diese Voraussetzung  fehlt hier

Hans

na ja, wenn ich so darüber nachdenke, dann könnte Dora wohl Recht haben. Sorry, Gino !

Grüße von

Hans

Gerhard

Richtig! Der Rechtspfleger prüft ob nach BGB die Satzung rechtens ist. Und darin steht, dass sie nicht gegen gektender Gesetze verstoßen darf.

Für alles andere ist in einem Verein die Satzung oberstes Gesetz.
Mitglieder treten freiwillig dem Verein bei und können auch wieder austeten.

Wenn es die Vorstäne doch sooo gut haben, frage ich mich, warunm es immer schwerer wird, welche zu finden ?

Wer Schreibfehler findet, darf sie behalten.
Ein Hobby ist harte Arbeit, die niemand täte, wenn sie sein Beruf wäre. (Günther Schramm)

Online-Seminar am 19.03.2024

Tomaten selbst anbauen

Die Vielfalt an Formen, Farben und Geschmacksnuancen der Tomate ist fast grenzenlos. Mit den praxiserprobten Tipps von Dr. Helga Buchter-Weisbrodt können Sie bis weit in den Herbst hinein aromatische Tomaten ernten. Sie informiert über Sorten, Aussaat, Anzucht, Pflanzung und Pflege. Hinweise zum Ernten, Konservieren und den Inhaltsstoffen runden den Vortrag ab.

Mehr Informationen 

Unsere Gartenschätze

Im Fokus: Gartenschätze

Sie sind auf der Suche nach Besonderheiten für Ihren Garten? Dann schauen Sie sich doch mal unsere Gartenschätze an. Neben interessanten Infos zu den einzelnen Pflanzen, finden Sie hier auch passende Bezugsquellen.

mehr…

Der Blühkalender der Stauden

Der Blühkalender der Stauden

Unser Blühkalender hilft Ihnen dabei, Stauden mit unterschiedlichen Blütezeiten zu pflanzen – das freut das Auge und bietet vielen Insekten das ganze Gartenjahr Nahrung.

mehr…

Online-Seminar am 26.03.2024

Kartoffeln und Süßkartoffeln anbauen

Beide Knollen gehören zu den weltweit wichtigsten Nahrungspflanzen. Unser Referent Thomas Jaksch erklärt was die „traditionelle“ und die „neue“ Knolle gemeinsam haben und was sie unterscheidet. Der Gemüseexperte gibt praktische Tipps und erklärt den naturgemäßen Anbau, wie Sie Sorten auswählen, ernten und (Süß-)Kartoffeln verwenden.

Mehr Informationen 

Was liegt an im Obstgarten?

Obstgarten Februar

Hier finden Sie unsere aktuellen Gartentipps für den März.
mehr…

Was liegt an im Gemüsegarten?

Gemüsegarten März

Hier finden Sie unsere aktuellen Gartentipps für den März.
mehr…

Was liegt an im Ziergarten?

Ziergarten März

Hier finden Sie unsere aktuellen Gartentipps für den März.
mehr…

„Der Fachberater“ – damit Sie auf dem Laufenden sind!

Der Fachberater

Für Gartenfachberater, Vereinsvorstände und alle, die es genauer wissen wollen: „Der Fachberater“ informiert Sie vier Mal im Jahr über gartenfachliche und verbandspolitische Themen des Klein­gar­ten­wesens. Die Ver­bands­zeit­schrift des Bun­des­ver­ban­des Deutscher Gartenfreunde widmet sich zudem Ausgabe für Ausgabe verschiedenen Schwer­punkt­the­men.

mehr...