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Grünspargel anbauen

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Pferdemist für guten Start


Graben ausheben 1) Zwischen zwei Schnüren wird ein Graben ausgehoben ...
 
Pferdemist und Kompost 2) ... und zu 1/3 mit abgelagertem Pferdemist und Kompost befüllt.
 
Wurzeln der Jungpflanzen 3) Die Wurzeln der Jungpflanzen werden darauf fächerförmig ausgebreitet.

 

Grünspargel wird im März und April gepflanzt, traditionell in Reihen mit einem Reihenabstand von 1,30 m bis 1,60 m und einem Pflanzabstand von 25 bis 30 cm in der Reihe.

Um den Jungpflanzen auf unserem sandigen Standort gute Startbedingungen zu geben, haben wir einen Pflanzgraben von 50 cm Breite und 20 cm Tiefe angelegt. Das untere Drittel des Grabens wurde mit einem Gemisch aus abgelagertem Pferde­mist und Kompost gefüllt. Derweil lagen die Spargel-Jungpflanzen für eine Stunde in einem Eimer mit Wasser, um sich für die Anwachsphase vollzusaugen.

Gartenboden auffüllen 4) Dann wird mit lockerem Gartenboden aufgefüllt bis kurz unter Flur, ... Das Pflanzgut setzten wir dann mittig in den Graben, wobei die Wurzeln fächerförmig ausgebreitet wurden. Zu beachten ist, dass der Kopf der Spargelpflanzen 15 cm unter Bodenniveau liegen sollte. Der Pflanzgraben wurde dann mit einem Gartenerde-Kompost-Gemisch locker auf­ge­füllt bis kurz unter Geländeniveau, um das sofortige Angießen und dauerhafte Feucht­halten zu erleichtern. Im extrem trockenen Frühjahr 2011 waren Wassergaben unerlässlich, wollte man Spargel ernten.


Ohne Wasser geht nichts

Gut angießen 5) ... gut angegossen und in den Folgewochen gut feucht gehalten. Spargel besteht zu 90 % aus Wasser, ent­spre­chend viel dieses Pflanzenbaustoffs wird während der Kulturzeit benötigt. Wenn der Regen – was im Frühjahr durchaus eher selten ist – ausbleibt, soll­te bei sandigem Boden wöchentlich zweimal intensiv gewässert werden, bei schwe­rem Boden reicht es, alle zwei Wochen einmal gründlich zu wässern.

Außer den Spargel ausreichend mit Wasser zu versorgen, müssen Sie auch darauf achten, das Umfeld dieser Dauerkultur unkrautfrei zu halten. Übrigens, wer es mag, kann den Grünspargel auch vereinzelt in einer Staudenrabatte anpflanzen, denn das fiedrige Grün der Blät­ter, dass sich nach Abschluss der Ernte bildet, lockert eine Beet­be­pflan­zung ähn­lich hübsch auf wie Gräser.


Dauerkultur braucht Pflege

Wer im Sommer auf das Hacken von Unkraut verzichten möchte, kann alternativ mulchen. Das Material, z.B. Rasenschnitt, sollte vorher angerottet sein, sonst ist es zu feucht und eine ideale Kinderstube für Nacktschnecken.

Seit fünf Jahren bauen wir nun schon im Lehr- und Erlebnisgarten FlorAtrium Grünspargel an. In dieser Zeit hatten wir in einer Ve­ge­ta­tions­pe­ri­ode Besuch vom Spargelhähnchen (Crioceris asparagi), einer Käferart. Da die Eiablage im Mai beginnt, konnten wir die Larven, die am Spargelkraut nagen, sofort absammeln. Das Bestäuben der Pflanzen an trockenen Tagen mit Gesteinsmehl vertrieb außerdem auch die letzten Plagegeister.

Mit Krankheiten wie Wurzelfäule mussten wir uns bis heute nicht beschäftigen, diese dürfte eigentlich auch nur bei Staunässe auftreten. Zur Pflege gehört auch das Entfernen des Spar­gel­krau­tes am En­de der Vegetationszeit. Bei uns geschieht dies, wenn es total ausgetrocknet ist, En­de November. Dann hat das Rhizom alle Nährstoffe der grünen Pflanzenmasse für den kraftvollen Start im folgenden Frühjahr eingelagert.

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