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Wühlmäuse im Garten

Schlagworte zu diesem Artikel:
  • Wühlmäuse
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  • Schermaus
  • Fallenfang
  • Wühlmausfänger
  • Wühlmausdrahtfallen
  • Köder
    Handelsübliche Fertigköder müssen direkt in die Gänge gelegt werden, da sonst die Gefahr besteht, dass sich andere Tiere, z.B. Vögel, vergiften. Folgende Präparate können nach ­Gebrauchsanleitung eingesetzt werden: „Quiritox Neu" (Neudorff), „Wühlmaus-Rie­gel Cumatan" (Spiess-Urania), „Wühlmausköder Arrex" (Celaflor) und „Wühlmausköder" (Bayer).

    Alle anderen Ködermittel sind sehr giftig und sollten daher im Garten keine Anwendung finden. Vom Einsatz so genannter Begasungspräparate muss ebenfalls ­abgeraten werden, da die Begasungsmethode nur sinnvoll ist, wenn sie großflächig angewandt wird. Außer­dem werden durch die giftigen Gase auch die unter Naturschutz stehenden Maulwürfe getötet.

    Nach bisherigen Erfahrungen und Untersuchungsergebnissen wirken weder Ultra­schall­ge­räte noch andere Wellen erzeugende Apparate gegen die Wühlmaus. Gleiches gilt für Feindpflanzen wie Wolfsmilch oder Vergrämungsmittel, die die Tiere durch ihren ­Geruch vertreiben sollen.

Schäden an Zimmerpflanzen

Im Winter zeigen Zimmerpflanzen häufig braune Blattränder und -spitzen, und Grünpflanzen leiden oftmals unter verstärktem Blattfall. Ursache sind meist nicht Schad­erreger wie Pilze oder Insekten, sondern ungünstige Umweltbedingungen.

Blattfall, wie er oft bei der Birkenfeige (Ficus benjamina) beobachtet werden kann, ist bei allen immergrünen Pflanzen eine „normale Alterserscheinung": Ältere Blätter werden nach einer bestimmten Zeit abgeworfen. Kurze Tage und geringe Lichteinstrahlung im Winter verstärken solch natürliche Reaktionen, sodass es oft zu regelrechtem Laubfall kommt.

Braune Blattränder können nicht nur auf ungünstiges Raumklima zurückgehen, oft sind verfaulte Wurzeln die Ursache. Sofern ­Zimmerpflanzen nicht zu nah an der Heizung stehen, brauchen sie im Winter weniger Wasser als im Sommer, da sie aufgrund niedrigerer Temperaturen und geringerer Licht­einstrahlung auch weniger Wasser verduns­ten. In vielen Fällen wird aber das Gießverhalten nicht an die ­veränderten Bedingun­gen angepasst, sodass es schnell zu Wur­zel­fäule kommt.

Die so geschädigten Pflanzen können mit den wenigen verbleibenden Wurzeln nicht mehr ge­nü­gend Wasser aufnehmen, sodass sie je nach Art mit Blattverbräu­nungen, Blattfall oder Welkesymp­tome reagieren. Häufig wird die kränkelnde Pflanze dann besonders gut mit Wasser versorgt, und eine Extragabe Dünger soll die Wuchskraft fördern.

Leider wird mit dieser gut gemeinten Maßnahme genau das Gegenteil bewirkt, denn zusätzliche Wasser- und Düngergaben verstär­ken die Wurzelfäuleproblematik. Zimmerpflanzen sollten be­son­ders im Winter sehr zurückhaltend gegossen und gedüngt werden, denn es gilt: Die meisten Zimmerpflanzen verwelken, weil sie zu Tode gegossen werden!

Christoph Hoyer

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