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Obstgarten Januar
Foto: fleuroselect
Die Erdbeere ‘Toscana’ trägt mehrfach bis zum Frost aromatische Früchte.
Neuer "Mehrfachträger"
(bs) Am „Erdbeerhimmel“ begeistert die Sorte ‘Toscana’ als mehrfach tragende Erdbeere mit mittelgroßen, glänzend roten Früchten bis zum Frost. Ein Hochgenuss für Auge und Gaumen, denn die Blüten leuchten dunkelrosa, und das Aroma ist vorzüglich.
Die Pflanzen können Sie als Samen von Januar bis März in Töpfchen auf der Fensterbank oder im Gewächshaus aussäen. Nach dem Aufgang wird pikiert und ab Mitte Mai ins Freiland oder in Töpfe und Kästen gepflanzt. Schon nach kurzer Zeit treiben erstaunlich viele Blüten und Fruchttriebe.
Erdbeerernte verfrühen
(hbw) Die Erdbeerernte lässt sich durch eine Vliesauflage ab Mitte Januar um etwa zehn Tage verfrühen. Decken Sie das Beet gelegentlich an milden Tagen über Mittag einige Stunden ab, um zu lüften. Das mindert den Pilzdruck, der durch die Vliesauflage erhöht sein kann.
Frühjahrskur für Obstbäume
(bs) Sieht Ihr Obstgehölz jedoch zudem leidend aus, sorgen Sie für Licht und Luft, düngen Sie mit einem Flüssigdünger oder arbeiten Sie jedes Frühjahr ca. 50 g Hornspäne pro m² in den Boden ein. Dieser langsam wirkende organische Dünger enthält reichlich Stickstoff, was den Zustand der Pflanze verbessern wird.
(bs) Wer noch keine Zeit dafür hatte, lichtet bei frostfreiem Wetter Heidelbeeren, Johannis-, Josta- und Stachelbeeren aus. Zeit ist für den Schnitt und das Verjüngen von Obstbäumen, Spalierobst, Holunder, Kiwi und Weinreben. Herbsttragende Himbeeren werden bodennah abgeschnitten.
(sts) Bei frostfreiem Wetter können Sie sich der Baumpflege widmen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für Schnittmaßnahmen bei Apfelbäumen: Entfernen Sie nach innen wachsendes, sich kreuzendes Holz einschließlich der Wasserschosse und lichten Sie eine zu dichte Krone stark aus. Es empfiehlt sich, größere Schnittstellen (ab 4 cm Durchmesser) anschließend mit Wundwachs zu verschließen, um das Eindringen von Keimen und Pilzsporen zu verhindern.
Beim Absägen älterer Äste werden oft Stumpen stehen gelassen in der Annahme, dass das besser für den Baum sei. Doch genau das Gegenteil ist der Fall: Wird der Ast dicht am Stamm, am sogenannten Astring (kleiner Wulst an der Ansatzstelle) abgeschnitten, beginnen die dort angehäuften Wachstumszellen rasch mit der Überwallung der Schnittstelle und verkraften den „Eingriff“ so schneller.
Erste Vorbeugung gegen die Kräuselkrankheit an Pfirsich
(hbw) Sollten die Temperaturen im Januar bereits über 10 °C steigen, beginnt der Pilz zu wachsen, der die Kräuselkrankheit des Pfirsichs hervorruft. In diesem Fall können Sie bereits jetzt eine erste Behandlung mit einem dafür zugelassenen Fungizid durchführen. (Erkundigen Sie sich im gärtnerischen Fachhandel nach geeigneten und dafür zugelassenen Mitteln.) Leider gibt es keine wirklich robusten Pfirsichsorten, etwas geringer anfällig als die meisten sind ‘Roter Ellerstädter’ und ‘Benedicte’.